1. 27,5 Plus Titan

    April 19, 2017

    27,5 Plus im edlen Gewand: Das neue Titan-Starr-Bike Falkenjagd Teleon 650B+

    http://www.mountainbike-magazin.de/news/bikes-parts/650b-im-elden-gewand-das-titan-starr-bike-falkenjagd-teleon-650b.1444138.2.htm



    Schwalbe präsentiert neue Mountainbike-Plusreifen mit 27,5 Zoll

    Der Reifenhersteller Schwalbe hat kürzlich zwei neue großvolumige Plusreifen für Mountainbikes vorgestellt, die ein Optimum an Grip und Agilität bieten. Inspiriert durch die Entwicklung der Fatbikes vor einigen Jahren sollen diese Reifen die Vorteile eines hohen Volumens für die Geländegängigkeit mit der bewährten Agilität eines möglichst geringen Laufradgewichts verbinden.

    Für Mountainbike-Fans bot die Einführung der Fatbikes eine völlig neuartige Erfahrung. Durch die Dicke der Reifen und den geringen Luftdruck war ihre Performance auf losem Sand, Schnee oder Schlamm mit nichts zu vergleichen, was es vorher gab. Allerdings brachte das hohe Gewicht für den normalen Biker auch Nachteile, wodurch diese Modelle sich schnell als Nischenprodukt etablierten. Schwalbe hat die Idee nun weitergeführt und zwei Reifen entwickelt, die mit 27,5 Zoll oder mehr Breite extrem dick sind und dennoch mit einem Gewicht zwischen rund 700 bis 900 Gramm die nötige Agilität auf jeder Strecke bieten.

    Unter den Modellnamen „Nobby Nic“ und „Rocket Ron“ kann der Mountainbiker nun auswählen, welche Reifen für sich und sein Rad am besten passen. Beide Modellreihen variieren in der Breite zwischen 2,8 und 3 Zoll für unterschiedlichen Grip und ermöglichen eine Auswahl des Gewichts zwischen 680 und 910 Gramm auf insgesamt sehr leichtem Niveau. Der Unterschied zwischen den Modellen liegt in der Profilgestaltung: Beim Nobby Nic wurde die Profildimension konsequent an die größere Reifenbreite angepasst. Die insgesamt sehr breiten Stollen sind also einfach mitgewachsen, was einen sehr guten Grip und dadurch eine extrem hohe Sicherheit insbesondere für unerfahrenere Biker bringt. Beim Rocket Ron wurden die Stollen im Laufflächenzentrum verkleinert und dadurch das Gewicht sowie der Rollwiderstand noch weiter reduziert. Das Gewicht der „LiteSkin“-Variante ist daher mit 680 Gramm für einen derartig dicken Reifen unschlagbar.

    Für alle Modelle gilt laut Schwalbe, dass kein anderer Reifen auf dem Markt das Fahren im Gelände so präzise und agil macht. Der geringe Luftdruck und das unschlagbare Gewicht bieten Grip und Sicherheit, wobei auch das von Schwalbe seit einiger Zeit angebotene Innenreifen-Konzept „Procore“ ohne Weiteres kombinierbar ist. Die direkt auf der Felge sitzende Innenkammer verringert das Durchschlagsrisiko und verbessert sowohl Dämpfung und Traktion noch weiter. Weitere Infos auf www.schwalbe.com/de.



  2. Schnellster Reifen: Reifentest für Rennrad und Trekking – Keine Angst vor breiten Reifen!

    April 19, 2017

    Auf der amerikanischen Sport-Website Velonews.com wurde kürzlich ein sehr umfangreicher Reifen-Vergleichstest in Punkto Geschwindigkeit veröffentlicht, der überraschende Ergebnisse hervorbrachte. Das wichtigste Fazit: Breite Reifen laufen auf fast jeder Strecke schneller, die vermeintlichen Vorteile von Schlauchreifen (und Tubeless-Ready-Reifen) gegenüber Clinchern konnten im Test nicht bestätigt werden.

    Die Messungen wurden bei der finnischen Firma „Wheel Energy“ durchgeführt, deren Reifen-Prüfstand als bester der Welt gilt. Unter den 34 Testmodellen befanden sich Drahtreifen sowie offene und geschlossene Schlauchreifen. Auch bei den Breiten wurden ganz unvoreingenommen Modelle zwischen 22 und 26 Millimetern ausgewählt. Jedes Reifenmodell wurde in zweifacher Ausführung getestet und die Ergebnisse gemittelt. Um zusätzlich realistische Bedingungen zu schaffen, wurden in den teureren Drahtreifen Latex- und in den günstigeren Butylschläuche verwendet.

    Hauptaugenmerk des Tests wurde auf den Rollwiderstand gelegt, das heißt den Kraftverlust beim Fahren durch die Eigenschaften des Reifens. Die jeweilige Messung ergab einen absoluten Wert in Watt pro Reifen. Je geringer der Wert, desto schneller läuft der Reifen.

    Vergleichstest Schnellster reifen Rennrad und Trekking Vergleichstest Schnellster reifen Rennrad und Trekking


    Bei den Ergebnissen fällt eins sofort ins Auge: Vier der fünf bestplatzierten Reifen kommen vom amerikanischen Hersteller Spezialized. Allerdings stammen alle fünf vom selben Entwicklerteam, das von Contintental aus Deutschland zu Specialized wechselte. Und die Ergebnisse bergen in den Details weitere Überraschungen, die Autoren wie Leser in manchen Überzeugungen verändert haben dürften.

    So wird landläufig davon ausgegangen, dass ein elastischer, nicht gehärteter Schlauchreifen mit hohem TPI-Wert (also der Wert, der die Anzahl der Fäden in der Karkasse pro Inch angibt) grundsätzlich schneller läuft. Aber nur einer der ersten fünf Bestplatzierten ist ein nicht-vulkanisierter offener Schlauchreifen (der „Specialized Turbo Cotton“ auf Platz 2). Die anderen vier waren voll-vulkanisierte Reifen (zwei Schlauch- und zwei Drahtreifen) mit weniger dichtem Gewebe in der Karkasse.

    Rennrad Reifentest Rennrad Reifentest


    Das Geheimnis der Gummimischung liegt in der Physik des Rollwiderstands. Jedes Gummigemisch führt zu einem anderen Verformungsverhalten und damit zu mehr oder weniger Energieverlust beim Fahren. Die Rezepturen aus organischen und synthetischen Materialien (bis hin zum „Black Chili“ von Continental) werden daher auch wie Staatsgeheimnisse gehütet. Offensichtlich hat hier aber Specialized mit seinem Entwicklerteam die Nase vorn.

    Bei der Frage nach dem richtigen Reifendruck machten die Tester noch einige interessante Zusatzmessungen. So konnte nachgewiesen werden, dass sich bei den teureren Reifen eine Veränderung des Luftdrucks kaum auf die Geschwindigkeit auswirkt. Bei günstigeren Modellen ist die Toleranz ebenfalls sehr groß, soweit es die elastischen Faltreifen betrifft. Nur bei den günstigen, voll-vulkanisierten Reifen wird empfohlen, mit weniger Druck zu fahren, um den „Abhebe-Effekt“ und damit unnötigen Energieverlust zu vermeiden.

    Alles in Allem empfehlen die Autoren den Testsieger „Specialized S-Works Turbo Road“ als schnellen und zuverlässigen Schlauchreifen. Wer auf pannensicheren Strecken unterwegs ist, mehr auf Geschwindigkeit und Grip und weniger auf der Reifendruck achten möchte, der kann mit dem zweitplatzierten offenen Schlauchreifen „Specialized Turbo Cotton“ noch ein Quentchen Speed herausholen.

    Link zum Test. Schnellster Reifen: Reifentest für Rennrad und Trekking – Keine Angst vor breiten Reifen!