1. 650b Bike und Laufräder

    January 30, 2012

    650b Bike und Laufräder. Die 650er Revolution

    In den letzten Wochen und Monaten überrollte ein regelrechter Tsunami von 650b-Komponenten den weltweiten Bikemarkt.
    650b bezeichnet die neue Radgrösse, welche genau zwischen den herkömmlichen 26“ und den trendigen 29“-Rädern liegt. Das Mass wurde bereits in den 1920er Jahren vereinzelt verwendet, verschwand dann aber und geriet bis vor kurzem in Vergessenheit.
    Nun fragt man sich natürlich was diese Neuerung soll, so kurz nachdem die 29er Einzug in die Bikewelt hielten.
    Diese im Prinzip 27.5“ grossen Räder sollen die Vorteile der 26“ haben ohne gleichzeitig die nachteiligen Eigenschaften der grösseren 29“-Laufräder zu besitzen. Kleinere Laufräder sind den grösseren Modellen in vielerlei Hinsicht überlegen: Sie sind leichter, steifer und lassen sich besser beschleunigen. Dafür ist das Handling und der Komfort bei grösseren 29ern deutlich besser. Die 650er sollen alle guten Eigenschaften kombinieren und zudem mit den meisten Rahmen und Federgabeln, welche für 26“-Räder passend gebaut wurden, kompatibel sein.
    Dies war bis anhin der wesentliche Nachteil der 29er: Um das neue Fahrgefühl zu erleben musste man sich erst einen passenden Rahmen bzw. Federgabeln kaufen. All dies ist mit den 650ern kein Thema mehr.
    Von Fox und RockShox ist durchgesickert, dass für 2013 bereits spezielle 650b-Gabeln vorgestellt werden sollen und viele Reifenhersteller sollen laut offiziellen und inoffiziellen Quellen ebenfalls auf diesen Zug aufspringen. Wobei man sagen muss, das in einige Standard 26' Gabeln auch 650B Laufräder passen. Zu nennen wären hier z.B. Magura Gabeln. Spätestens in 2013 werden die ersten grossen Hersteller 650b-Bikes und Komponenten anbieten und 2014 wird jeder namhafte Hersteller diese Neuerung im Sortiment haben.

    Derzeit ist offenbar jeder Hersteller mit der Entwicklung dieser Komponenten und Bikes beschäftigt, jedoch geben dies nur die wenigsten offiziell zu. Von RockShox ist beispielsweise nur zu hören, dass man „Jede Radgrösse und Neuerung auf ihre Marktchancen hin prüft.“ Dies beansprucht gerade bei grossen Herstellern verständlicherweise einige Zeit, doch gleichzeitig versucht jeder der erste auf dem Markt zu sein.
    Deshalb wird es vielleicht bereits dieses Jahr kleineren Herstellern gelingen 650b-Produkte auf den Markt zu bringen – besonders jene, welchen den 29er-Trend verschlafen hatten.

    Seit die Gerüchte an der Taichung Bike Week im Dezember los gingen, hat noch kaum ein Hersteller etwas offiziell dazu verlauten lassen, doch hinter den Kulissen läuft die Entwicklung auf Hochtouren. Als einer der wenigen hat der Schweizer Hersteller DT Swiss hat jedoch zugegeben an 650b-Rädern zu arbeiten. Da kaum ein Scott-Mountainbike ohne DT-Swiss-Teile an den Start geht, dürfte die Entwicklungsabteilung von Scott ebenfalls daran arbeiten.
    Giant wird selbst im Jahr 2013 voraussichtlich keine 650b-Räder im Angebot haben und sagt zudem, dass man immer noch an das Potenzial der 29er glaubt. Ebenso liess Treks MTB-Brand Manager Travis Ott mitteilen, dass er keinen Anlass sehe, 29“ durch ein neues Zwischenmass zu ersetzen. „Wir haben seit 1999 29er gebaut und viele Nachteile wie Gewicht, fehlende Steifigkeit und Handlingprobleme ausgemerzt.“ Trek wird seine Ressourcen in die Entwicklung von noch besseren 29ern stecken.
    David Turner von Turnerbikes behauptet hingegen, dass bereits in 12 Monaten die 650b-Bikes überall zu finden sein werden. „Der MTB-Bus fährt mit Vollgas in einen Schwarm von 650b’s – welche überall an der Windschutzscheibe kleben werden!“
    Joel Smith von X-Fusion sagt dazu, dass die 29er vor allem weiterhin in XC-Gelände zu finden sein werden, während die 650b vermutlich vor allem Hardtails und klassische 26“-Räder ersetzen werden, welche 140-160mm Federweg besitzen. Er gibt aber auch zu bedenken, dass sich die Industrie Zeit lassen solle, da selbst die aktuellen 26er und 29er-Bikes noch nicht perfekt zu fahren sind, und dies obwohl Jahre von Entwicklungsarbeit in ihnen stecken. Wie sollen also die neuen Bikes plötzlich in so kurzer Zeit vernünftig fahrbar sein?
    Ausserdem wird auf dem Markt ein wahres Chaos ausbrechen, wenn nun auch noch eine dritte Radgrösse in die Läden kommt. Josh Kissner von Santa Cruz sagt, er habe Mitleid mit den heutigen Bikeshops, welche bereits jetzt mit zwei Radgrössen, drei Achsstandards und unzähligen Steuerkopf und Antriebsoptionen hantieren müssen. Ebenso wird die Verwirrung bei den Kunden steigen, was eine vernünftige Beratung noch schwieriger macht. Er stellt auch die Frage, weshalb es nötig sein soll, noch einen dritten Standard einzuführen, wo die beiden heutigen doch ihre Gebiete sehr gut abdecken. 26er und 29er fahren sich tatsächlich sehr unterschiedlich, was auch gut ist. Es ist also nicht zwingend nötig deren Vorteile durch ein Mittelmass zu verwässern.
    Als einer der ersten und einzigen Hersteller hat American Classic bereits heute 650b-Laufräder im Angebot, welche auch immer häufiger bestellt werden. Für 2013 wird es auch zwei neue Tubeless-Varianten geben. Ben Anderson von Kenda sagt zudem, dass sich die Anfragen für 650b-Räder in den letzten 6 Monaten verdreifacht hätten, und dass der Markt derzeit mit einer Rate von 100% wachse.
    Ob sich die 650b-Räder durchsetzen werden, steht derzeit also noch in den Sternen. Die Zeit wird zeigen, ob die neue, alte Radgrösse vom Markt bzw. den Kunden akzeptiert werden wird oder ob sie nur, wie bis anhin, eine Randerscheinung bleibt.

    Anbei noch ein sehr interessantes Video über 650b Bikes von der Eurobike.



    HILITE-Bikes wird bald mit einen Alu 650b Bike am Start sein und liefert bereits schon 650B Laufräder und 650b Bikes aus Titan.


  2. Krafttraining für Radfahrer

    January 24, 2012
    Krafttraining für Radfaher: Ein explosiver Antritt in am Berg gefällig? Oder einfach nur mehr Druck auf das Pedal bringen können? Aber wie sieht sinnvolles Krafttraining für Radfahrer aus?

    Wintertraining ist die perfekte Zeit für Alternative Trainingsmethoden wie langlaufen, klettern etc. Wobei Alternativ- und Ausgleichssportarten am besten das ganze Jahr, und während der Saison auf reduzierten Niveau beibehalten werden sollte.

    Radfahrern fällt der Gang in ein Fitnessstudio und dort an Geräte oftmals schwer. Aber wer nicht nur fleissig auf dem Bike ist sondern auch an Gewichten erhält einen richtigen explosiven Antritt. Man kann länger und schneller ;) und die Ermüdung setzt auch erst später ein. Es reichen auch schon 2 Einheiten pro Woche und die Einheiten sind besonders effektiv, wenn man linkes und rechtes Bein jeweils getrennt training in einer Einheit. Dadurch werden auch Kraftunterschiede deutlicher aufgezeigt.

    Man beginnt mit einrollen auf einer Rad-Rolle und dann leichtes aufwärmen mit Gewichten an entsprechenden Geräten. Die Belastungsintensität sollte so gewählt sein, dass das Bein nach der Übung total ermüdet ist. Man kann mit 3 Sätzen à 3-5 Wiederholungen beginnen, und dis bei sehr hoher Intensität von 95-100%. Dabei darauf achten das man die Gewichte möglichst schnell und explosiv von sich wegdrückt. Dies steigert die intramuskulären Reize und fördert den Zuwachs an Muskelmasse. Spritzigkeit und die Kurzzeitausdauer kann anhand von Geräten und Gewichten ebenfalls sehr gut trainiert werden. Dabei empfiehlt sich 3-4 Sätze à 30 Repititionen mit einer Belastung von 40-60%.

    Aber bitte beachten, dass ohne eine ausgebildete Hüht und Rumpfmuskulatur auch die stärksten Beine nichts bringen. Daher immer auch Übungen zur Stärkung des Rückens und der Bauchmuskulatur einbauen und ganz wichtig dabei ist die richtige Ausübung der Übungen. Lasst euch an den Geräten gut einweisen. In unserem Blog hat es viele Tipps und Trainingshinweise wie der über HIGH INTENSITY TRAINING (HIT) INTERVALL-TRAININGSPLAN RADSPORT oder alle anderen Artikel über Rennrad Trainingsplan.

    Desweiteren wie immer auch der Hinweis auf eine begleitende angepasste Ernährung und ein Radsport-Trainingsplan.

  3. Neue Radsport Kinofilme in 2012

    January 23, 2012

    Ich mchte euch zwei Trailer bzw neue Radsport Kinodokumentationen vorstellen, die im Laufe 2012 in die Kinos kommen.


    -Der Film "it's all about..." ist eine Dokumentaion durch das Leben von sechs Menschen die alle mit dem Rennrad-Exremsport zu tun haben. Einer der Hauptdarsteller ist zum Beispiel Christoph Strasser, Sieger des Race Across America 2011. "Es geht um Liebe. Es geht um Rennrder, Ziele, Niederlagen und Rckschlge. Es geht um Erfolg, Grenzen, Leidenschaft und um Ausdauer. Um Visionen und Padaltritte. Um Gefhle, Reisen, Schmerz und Schlaflosigkeit. Es geht um ngste, Trume, Perspektiven, Strken und Entscheidungen. Es geht um das, was passiert, whrend man was anderes plant" schreibt das Tour Magazin.



     


    - Die zweite Dokumentation namens"Recovering", zeigt eine ganz andere Ansicht vom Radsport. Verwundete oder traumatisierteUS-Soldaten, die mit Hilfe des Rennrads und das gemeinsame Erleben die Genesung erleichtert.



    Beide Filme kommen wie gesagt 2012 in die Kinos. Wir sind gespannt.


     


  4. Thomas Frei und Doping

    January 21, 2012

    Eindrücklicher Hintergrund Bericht über Thomas Frei und Doping auf SF DRS.

    Hintergründe wie es dazu gekommen ist, dass Rennrad Profi Thomas Frei EPO verwendet hat, die Zeit nach seiner Überführung und sein Comeback. Die Namen der Hintermänner und EPO-Lieferanten gab er allerdings bis heute nicht preis. Wir wünschen dem Ex-BMC Fahrer allen Erfolg für einen erneuten Einstieg in den Profi-Zirkus.


  5. Swiss Cycling Test Team Fahrer gesucht

    January 20, 2012
    Auch Swiss Cycling formiert ein Testteamund Fahrer sind gesucht! Dieses Team soll aus fitten Hobbyrennradfahrer zusammengesetzt sein und als Breitensport Team formieren. Am besten Fahrer, welche schon an frheren Swiss Cycling Top Tour Events teilgenommen haben wie selbstverstndlich aber auch an anderen Jedermannrennen, Volksradtouren (RTF's), oder Granfondos.

    Ziel soll es sein mit dem Input der Testteam FahrerSwiss Cycling Top Tour Events weiter zu verbesssern, da diesejhrlich bewertet bewertet. Diese Bewertungen sind ausschlaggebend fr das Fortbestehen der Serie und damit einhergehend auch fr die Entwicklung des Breitensports in der Schweiz.

    Letztes Jahr wurde zum Beispiel die die Gruyre Cycling Tour durch die Swiss Cycling Top-Tour-Testfahrer als beste Veranstaltung 2011 gewhlt. Dafr ausschlaggebend waren die gute Streckenabsicherung und die Organisation. Diese Veranstaltung wurde nun im Tour Magazin Januar 2012 als eines der grssten, schwersten und schnsten Veranstaltung aufgezhlt. (Termin 26. August 2012 85/125km)

    Als Swiss Cycling Test Team Fahrermuss man sich bereiterklren, an mindestens vier Top Touren im Jahr 2012 teilzunehmen und die Veranstaltungen fair, genau und gewissenhaft beurteilen. Diese Resultate werden dann als konstruktive Basis bei Gesprchen mit den Veranstaltern verwendet um das bereits hohe Niveau weiter aufzuwerten.

    Interessierte melden sich bei Franziska Mller, Swiss Cycling Breitensportverantwortliche: franziska.mueller(at)swiss-cycling.ch

    Vielleicht hat es unter den HILITE-Bikes TestteamFahrer interessierte die sich die einige der Swiss Cycling Top Touren vorgenommen haben? Wre doch neben den BHFM Rennen ein schner Ausgleich :D

  6. Mountain-Bike tunen

    January 19, 2012
    So wird auch dein Mountain-Bike (MTB) ein besserer Kletterer: Eine etwas tiefere Lenkerposition durch Entfernung eines oder mehrerer Spacer bringt mehr Druck auf das Vorderrad. Leichte Laufräder und leicht rollende Reifen und Schläuche erleichtern das Bergauffahren auch erheblich wie auch der richtige Reifendruck. Und natürlich wiegt jedes Gramm, das du am Bike oder im Rucksack mitschleppst, doppelt.

    Das grösste spürbare Tuning besteht auf jeden Fall bei den Laufrädern und Reifen. Denn bei der rotierende Masse zählt jedes Gramm. Und da hat sich puncto Gewicht und Funktion viel getan. Diese Teile sind auch grösstenteils leicht zu tauschen.

    Möchten Sie Ihr Bike tunen und von lästigem Gewicht befreien? Nehmen Sie mit HILITE-Bike und Velo Shop in Basel Kontakt auf.

  7. Wattmesser DigInfo von Pioneer

    January 18, 2012

    Es hat bereits eine Vielzahl an Wattmessern / Powermeter auf dem Markt und wir haben ja schon früher über die Leistungsmessung per SRM geschrieben. Das SRM System ist wohl noch derzeit der klare Marktführer aber andere Hersteller wie Garmin, Powertap, SRAM und Power2max holen stark auf. Nun hat der Elektronik-Riese Pioneer den Sprung in den Markt gemacht. Dies ist wirklich eine Überraschung, dass ein Unternehmen mit den finanziellen und technischen Ressourcen und Technologien nun auch beginnt für den Radsport zu produzieren. Noch ist die DigInfo von Pioneer im Prototyp-Stadium und es bleibt spannend was daraus wird. Bis auf das Video hat sich Pioneer noch nicht zu diesem neuen Produkt geäussert aber es ist ganz klar, das das System den aktuellen Herstellern Paroli bieten soll. Am Ende heisst es für den Kunden eine bessere Auswahl. Durch die Crossklinik in Basel haben wir derzeit leihweise 2 Zipp Laufradsätze mit der Powertap Nabe und ich fahre absolut gerne auf meinem Ultegra Di2 Rennrad mit diesen Sätzen. Unsere Laufradbauer baut Ihren Wattmesser Laufradsatz auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten. Auch andere Testteam Fahrer drehen bereits zufrieden Ihren Runden damit. Aber das wichtigste ist, die Verbindung eines persönlichen Trainingsplan wie dem der Crossklinik in Verbindung mit einem Wattmess-System.



     


  8. Rennrad Training und Reize setzen

    January 10, 2012
    Im Sommer und Winter können bei Wettkampf Rennrad oder Mountainbike Fahrern kleine Motivationslöcher auftreten, wenn man seine Saison schon zeitig gestartet hat oder die Temperaturen noch tief sind. Besonders dann, wenn die geplanten Haupt-Wettkämpfe schon absolviert sind. Was sollte man tun, um dem Formaufbau neue Reize zu geben? Unser Tipp: Neue Ziele setzen und Abwechslung ins Training bringen. Kurz- statt Langstrecke, Zeitfahren statt Massenstart, Gelände- statt Straßenlauf - ein neues Ziel bringt neue Impulse in das Training. Dies ist eine nützlicher Ansatz, den Formaufbau zu neuen Dimensionen zu führen. Wer immer die gleiche Art an Rennen bestreitet und immer ähnlich sein Training gestaltet, stagniert früher oder später. Trainieren und daher Formaufbau ist eigentlich nichts anderes als Reize zu setzen, entsprechende Erholung und darauf reagiert der Körper mit einer Anpassung. Je besser der Körper für die Anstrengung ausgelegt ist, mit der man ihn konfrontiert, desto kleiner ist der erwartbare Trainingseffekt. Mit mehr Reizen bzw. Abwechslung im Training erreichst man daher mehr. Suche Dir ein neues Ziel und nehme Dir einige Wochen Zeit, Dich darauf vorzubereiten. Mit einem angepassten und auf deine Bedürfnisse abgestimmten Trainingsplan kannst Du ganz einfach kurz- oder mittelfristig neue Ziele angehen. Vor allem wenn kürzere Wettkampf-Distanzen geplant werden, kommt es weniger auf die Länge als die Qualität der Trainings an.