1. NEU ENVE G-Serie Gabel, ENVE G-Serie Lenker und ENVE Fat Fork

    HILITE, October 29, 2018

    Die neue Gabel mit der Bezeichnung G-Serie von Enve verfügt über ein Monocoque Bauweise, das die Festigkeit erhöht. Die Reifenfreiheit wurde auf 50mm erhöht, welche die allermeisten Gravelreifen nun aufnehmen. Die Enve G-Serie Gabel ist Schutzblechkompatibel, wiegt 520 Gramm, hat eine interne Bremskabelführung und kostet (in USA) rund US$550. Der G-Series Lenker wurden für Wege abseits von Teer optimiert und ist daher für das Schotterfahren geeignet. Der LEnker ist in der Breite gewachsen und der Flare hat auch ordentlich zugenommen mit 12cm. Es hat viel Platz zum Klemmen, und ansonsten wurden runde Formen minimiert. Der ENVE G-Serie Lenker kostet US$350. Schweizer Listenpreise habe ich leider keine. Aus Erfahrung wird der US$ Preis aber mindestens der Euro Preis sein und damit Preise in CHF rund 20% höher sein. Lenker und Gabel werden perfekt an unser HILITE Gravel Disc Titan passen.


    Ebenfalls gibt es neu eine Enve Fatbike Gabel und neue ENVE Laufräder


    Gabeln so weit das Auge reicht! Enve hat auch eine neue Fatbike Gabel im Sortiment, einfach Fat Fork genannt. Diese verfügt ebenfalls über eine einteilige Carbon-Konstruktion (Monocoque) und hat einen Freiraum für bis zu 5-Zoll-Reifen. Vielleicht noch wichtiger, es verfügt über ein austauschbare Adapter an den Ausfallenden, um von 26-Zoll- auf 27,5-Zoll-Reifen umzubauen. ENVE FAT Fork geht für US$625 über den Ladentisch. DIe ENVE Fat Fork kann dann neu mit den M685 Fatbike Laufradsatz kombiniert werden, der sowohl als 26-Zoll-Version als auch als 27,5-Zoll-Version erhältlich ist. Beide Varianten verfügen über eine Innenmaulweite von 85 mm. Wie andere Räder der M6-Serie verfügt das M685 über ein hookless-System und Anti-Pinch-Flat-Technologie. Die Felgen wiegen 600 Gramm pro Stück. Die M685 als Felgenoption kostet US$999 Dollar oder als kompletter Laufradsatz mit Industry Nine-Naben für US$2.800.


    Alle Produkte sind über HILITE Bikes erhältlich.


    ENVE Gravel fork with up to 50 mm clearence






  2. Gerard und ich an der Eroica di Gaiole

    HILITE, October 27, 2018

    Vor 2 Wochen haben Gerard der im Hilite-Axova Solar Team fährt und ich an der Eroica in Gaiole teilgenommen. Die Eroica soll kein Rennen sein, sondern ist eine historischen Ausfahrt oder auch mit einer Oldtimer-RTF zu vergleichen durch die Berge des Chiantis. Einen Anteil von weit mehr als 50% an Wald- , Wiesen-, Schotter- und Bergwege wäre ein moderner Gravel Racer eigentlich das geeignetste Fortbewegungsmittel gewesen. Aber das ganze wird eben mit historischen alten Rädern auf sehr schmalen Pneus gefahren. Daher sind Pannen und Stürze vor allem an feuchten Tagen keine Seltenheit. Wir hatten Glück und hatten keinen Sturz und auch lediglich nur Platten am Vorderreifen der schnell geflickt war. Unser Material hat hervorragend gehalten. Gerard war auf seinem Stelbel und ich auf meinem alten Koga-Miyata Velo unterwegs. Selbstverständlich auch mit entsprechenden Woll-Hohen und Trikots, Sturzring und Lederriemen Schlaufenpedal mit Metalkorb. Entsprechende Bekleidung und das Fahrrad aus vergangenen Tagen wurde zelebriert. Ganze Familien sind angereist in entsprechender Bekleidung bis hin zum entsprechendem Bart. Unglaublich und Gaiole glich eher einem Museum während dieser Tage. 



    Das Rennen war aber in Länge und Höhe auch nicht zu unterschätzen. Die grosse Schleife mit 209km und knapp über 3500 Höhenmeter auf vielen Kilometern unbefestigten Wegen verlangt schon eine gewisse Substanz. Meine Substanz hat aber gerade so gereicht für die 135km Runde mit 2500 Höhenmeter und ehrlicherweise war ich danach sehr platt. Immer wieder (sehr) steile Rampen auf Schotterpisten und dies mit einer minimalen Originalübersetzung an meinem Fahrrad von 42/23 haben mich (sehr) oft zum Absteigen gezwungen. Das Rennen durch Berge und Hügel des Chiantis ist unbeschreiblichlich schön. Die Stimmung morgens um 6 loszufahren und langsam mit den ersten Sonnenstrahlen den sich lichtenden Nebel über den Hügeln zu sehen. Noch nie habe ich an einem Rennen eine so tolle Verpflegungsangebot gesehen und die Liste wäre ellenlang. Das ganze ist ausgelegt auf Slowfood und Genuss. Es gibt keine Energy-Riegel und Gels in Plastikverpackung sondern hausgekochte Suppen, Schinken, Salami, Nüsse, frische Früchte und Kuchen, frischer Traubensaft und Rotwein etc etc.


    Bei der Startnummernabholung ist uns auch Erik Zabel begegnet wie auch am am Abend in unserem Stammrestaurant . Genächtigt haben wir im Schloss Castello di Meleto aus dem Jahre 1250 welchem man definitiv empfehlen kann. Insgesamt auf jedenfall ein tolles Erlebniss. Umso mehr Respekt geht an unsere Vorfahren die die Rennen damas so gefahren sind. Moderne Fahrräder fühlen sich auf solchen Etappen an wie ein S-Klasse Auto. 



    Anbei eine Impression von Erik Zabel auf der Strecke der Eroica di Gaiole 2018. Viele Bilder findet man in der Galerie des Veranstalters. Da Gerard sehr häufig auf mich warten "musste", hatte er ausgiebig Zeit Bilder mit einer Kamera aufzunehmen. Sobald ich diese erhalte werde ich sie hier nachtragen.



    Auch für ehemalike Profis ein Rennen mit Herz welches man mal gefahren sein sollte