LEIDEN FÜR EINEN GUTEN ZWECK – ERLEBNISBERICHTE UND SCHNAPPSCHÜSSE.
Dezember 2011 und Januar 2012:
Die Teamfahrer Thomas Stähli und Remo Lehmann schildern ihre Eindrücke vom Laktatstufentest beim Leistungsdiagnostiker Michael Müller.
Vor dem eigentlichen Testverfahren werden die bei einem ausführlichen Gespräch gewonnenen Erkenntnisse in das System eingegeben. Kurz darauf sitze ich bereits auf dem Messgerät und nach dem kurzen Einfahren wird der Test mit 100 Watt gestartet. Alle 3 Minuten wird um 30 Watt gesteigert und Blut am Ohr abgenommen. Die ersten Minuten sind kein Problem. Ich muss nach jeder Steigerung mein Befinden anhand einer Tabelle mitteilen. Wichtig ist auch dass die Trittfrequenz im Bereich zwischen 80-90 Umdrehungen/min. bleibt. Bei 250 Watt geht es los mit dem Schwitzen. Plötzlich spüre ich die Anstrengung, ich muss plötzlich leiden! Bei etwas mehr als 300 Watt ist dann fertig Schluss. Ich kann die Trettfrequenz nicht mehr halten. Nach 24:40 Minuten ist der Test für mich vorbei.
Schliesslich werden meine Blutwerte und sämtliche Daten ausgewertet und ausführlich mit mir besprochen. Es wir festgestellt dass meine Ausdauerleistung zwar gut ist, die hohen Intensitäten aber noch nicht befriedingend. Mit gezieltem Training kann ich das aber verbessern. Ab Februar werde ich und motiviert und mit einem persönlichen Trainingsplan der Cross Klinik ans Werk gehen. Ich freue mich auf die Saison 2012.
Thomas Stähli, Teamfahrer
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Wie muss man sich fühlen, wenn man als Gümmeler in der Crossklinik einen Test der Wahrheit durchführen darf. Da wo sich Profisportler die Türen gegenseitig öffnen. Und ich darf da in die Räume, wo die Olympiasieger und Weltmeister Ihren Schweiss verlieren. Also Termin abgemacht und gehofft ich kann meine Form noch ein wenig steigern.
Tag X und ich mit erhobenen Hauptes mit flottem Schritt Richtung Klinik. Freundlich wurde ich begrüsst, hatte die Dame Mitleid? Egal. Da kam auch schon Michael, er war es, der mir in absehbarer Zeit, alles vom Körper verlangte. Doch da kam ein kleiner Hoffnungsschimmer, seine Assistentin. Ok es kann nicht so schlimm werden. Dachte ich. Das stellte sich später als Fehler heraus!
Mir wurde der Test erklärt, meine Dehnbarkeit geprüft und das Programm konnte beginnen. Also los: Trittfrequenz nie unter 80, Start bei 100 Watt – 3 Minuten lang. Dann Steigerung jeweils um 30 Watt. 100 Watt... lächerlich, fast kein Wiederstand. Egal es kommt schon noch. Locker kurbelte ich mit TF 85 meine ersten 3 Min. runter. Dann 130, 160, 190 immer jeweils 3 Min. Doch, oh Schreck, was Tropft da auf den Boden. Eine erste Schweissperle suchte sich den Weg auf den Boden. Langsam musste ich mich Anstrengen und die Perlen auf meiner Stirn tropften jetzt vermehrt auf den Boden. Ja es entstand ein kleiner See. Mittlerweile bei 280 Watt, 310 Watt. Der Puls fing auch an zu Hämmern, es lag nicht an der Assistentin, Sie forderte mich auf, immer mehr zu treten und bei jeder Stufe zupfte sie an meinem Ohr Blut. 340 Watt, jetzt kam die Hölle, glaubte auch schon lange Sie hat die Minuten verlängert. Nach ein paar gefühlten Minuten in Bereich des Todes gab ich auf. Sie hat was gesagt von Gratulation oder so was, egal ich hörte nur meinen Puls und Atem. Wollte so schnell wie möglich runter und mich erholen. Nach ein paar Minuten erholte ich mich rasch und durfte Duschen. Die Auswertung ist für mich Positiv und ich komme wieder
War ein tolles Erlebnis, Danke dem Team der Crossklinik
Remo Lehmann, Teamfahrer
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Die Fotos zeigen Leistungsdiagnostiker Michael Müller und Assistentin Simon mit den Fahrern Vitor Viegas, René Schaffner und Thomas Stähli.
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