THOMAS STÄHLI STARTET IN BEROMÜNSTER AN DER RADQUER-SM BEI DEN MASTERS.
Sonntag 6. Januar 2012:
Mit einer Tageslizenz können auch Hobbyfahrer an nationalen Quer-Rennen teilnehmen. So fahre ich als alter Quer-Hase an diesem nass-kalten Sonntag natürlich auch nach Beromünster.
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Die Strecke gefällt mir und bietet technisch auch keine grossen Probleme. Nach Diskussionen mit jungen Rennfahrern, ob bei 1-2°C kurze oder lange Hosen angezogen werden oder eben auch nicht, kommt die Antwort: «Bei dem nassen Wetter kurze Hosen». So fahre ich zum Start und ziehe die langen Hosen aus. Ich muss mich an der Startaufstellung in der letzten Reihe aufstellen und schon geht es los und ich fahre in den hinteren Regionen umher.
Beim ersten Anstieg drehen meine Beine vor Kälte schon nicht mehr rund. Kalter Gegenwind mit Regen macht mir die Aufgabe auch nicht leichter. Beim überschwemmten 20 Meter langen Wassergraben habe ich sofort nasse Beine und Füsse. Von nun an bereue ich, dass ich mit kurzen Hosen gestartet bin. Den tiefen Morast und die Schräghangabfahrt kann ich jeweils technisch gut meistern. Mein Ziel nicht letzter zu werden ist nie in Gefahr. Also fahre ich das Rennen wie ein Diesel gleichmässig durch.
Ich wollte die Schweizermeisterschaft geniessen, was aber bei der Kälte nicht ganz gelingt. Eventuell versuche ich es nächstes Jahr nochmals. Aus Fehlern lernt man. Am Schluss liege ich auf dem 30. Rang von 33 Gestarteten. Über meinem Resultat bin ich nicht so happy, hatte ich mir doch mehr erhofft. Erst die warme Dusche kann mich aufwärmen. Übrigens, zum Kleiderwaschen habe ich so lange wie das Rennen gedauert hat. Nur habe ich dabei dann am ganzen Körper warm.
Thomas Stähli, Teamfahrer
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