Die neue Ultegra Di2 verbauen wir nun seit über 8 Monaten an unserem Theon FL Carbon Di2 Rennrad. Bisher gab es an lediglich an einem Rennrad eine kleiner Störung und viele viele Di2 Rennräder drehen problemlos Ihre Runden. Zum einen können mit diesem Interface am PC die Funktionen überprüft und eventuelle Fehler ausgelesen werden. Zum anderen können hiermit die Schaltrichtungen geändert werden. Die Werkseinstellung ist stets “top-normal”.
Die benötigte Software ist auf unserem PC installiert und wir bieten an gegen eine Servicegebühr Ihre DI2 Software umzuprogrammieren oder zu überprüfen.
Aber wichtig ist der Hinweis, das mit dem DI2 SM-PCE1 nicht kompatibel zum SM-EC79 Gerät ist,aktuelle Dura-Ace Di 7970.
Das DI2 SM-PCE1 Prüfgerät wird allerdings mit der neuen Dura-Ace Di2 9070 kompatibel sein.
Anders als bei Shimano, gibt es für Campagnolo EPS kein Interface.
Erste Details der neuen SRAM Red-Gruppe veröffentlicht
Der US-amerikanische Hersteller für Fahrradzubehör SRAM entwickelt im Moment eine neue Rennrad-Gruppe. Jetzt drangen erste Details über die neue Gruppe an die Öffentlichkeit, die für Aufsehen sorgten. SRAM brachte im Jahr 2007 ihre erster Rennrad-Gruppe unter dem Namen SRAM Red auf den Markt, die zu diesem Zeitpunkt alle anderen Rennradgruppen in Bezug auf das Gewicht in den Schatten stellte. Doch sind seither bereits einige Jahre vergangen, in denen die beiden Konkurrenzhersteller für professionelle Rennradgruppen, Shimano und Campagnolo, neue Produkte auf den Markt brachten. SRAM Red ist daher nicht nur die älteste Gruppe, die auf dem Markt ist, sie wurde auch in den technischen Details von den Neuentwicklungen der Konkurrenz wieder eingeholt.
Das Gewicht
Die Rennradgruppe von SRAM sorgte bei ihrem Erscheinen insbesondere durch ihr geringes Gewicht für Aufsehen. Sie war die leichteste Rennradgruppe aller Zeiten und die erste, die ein Gewicht von weniger als 2 Kilogramm aufweisen konnte. Das exakte Gewicht betrug 1920 Gramm. Bis heute konnte lediglich Campagnolo diese Marke unterbieten, jedoch beträgt der Unterschied lediglich 10 Gramm. Shimano hat es auch bei seiner Neuentwicklung nicht geschafft, auf dieses Gewicht zu kommen.
Trotzdem soll die neue SRAM Red-Gruppe nochmals deutlich leichter werden. Dabei geht es nicht nur darum, den Status zurückzuerobern, die leichteste Rennradgruppe herzustellen, sondern die Gewichtseinsparungen werden beträchtlich sein. Inoffizielle Quellen sprechen von einer Verminderung um etwa 250 Gramm, was im Rennsport große Auswirkungen haben kann. Ein offizieller Firmensprecher bestätigte lediglich, dass jede neue SRAM-Gruppe leichter als die Vorgängerversion sei.
Der größte Teil der Gewichtseinsparungen erfolgt wohl durch eine völlige Überarbeitung der Kettenblattgarnitur. Während bei der ersten Red-Gruppe alle anderen Bauteile deutlich leichter waren, als die damaligen Konkurrenzprodukte, war dies bei der Kettenblattgarnitur nicht der Fall. Diese wird nun nochmals völlig neu überarbeitet, um auch hier Spitzenwerte zu erzielen. Auch alle anderen Bauteile werden nochmals überarbeitet, jedoch ist hier das Einsparpotenzial deutlich geringer.
Die Aerodynamik
Weitreichende Details über die Aerodynamik der neuen SRAM Red-Gruppe sind bisher noch nicht bekannt. Jedoch wurde bestätigt, dass auf diesen Punkt viel Wert gelegt wurde. Alle Teile wurden ausführlich im Windkanal getestet. Dabei wurden nicht nur die Teile selbst getestet, sondern auch in Kombination mit dem Fahrer. So kann das komplizierte Zusammenspiel der Luftverwirbelungen genau beobachtet werden. Denn wenn die Teile nur einzeln betrachtet werden, kann keine vollständige Analyse vollzogen werden, denn der Fahrer selbst sorgt dafür, dass die Luftströmungen an vielen Bauteilen in ganz unterschiedlicher Weise auftreten und so verschiedene Effekte erzeugen.
Weitere Neuerungen
Während das Vorgängermodell eine Zweigelenkbremse verwendete, wird nun eine Eingelenkbremse verwendet. Während Eingelenkbremsen bisher zwar durch ein geringes Gewicht, aber schlechte Bremsleistung auffielen, scheint es nach Insiderberichten SRAM gelungen zu sein, den Vorteil des leichten Gewichts zu nutzen, die Bremsleistung jedoch so zu verbessern, dass sie der Zweigelenkbremse nicht nachsteht.
Auch der vordere Umwerfer wird neu gestaltet. Dieser soll neben der horizontalen Bewegung herkömmlicher Umwerfer auch eine Rotationsbewegung durchführen, die für eine noch bessere Leistung sorgen soll.
Der umstrittenste Punkt ist die Beibehaltung des 10-Gang-Ritzels. Während die beiden anderen großen Hersteller auf ein 11-Gang-Ritzel umgestellt haben, bleibt SRAM bei nur 10 Gängen. Die Gründe hierfür sind noch nicht klar. Es kann sein, dass damit die Verwendung bisheriger Bauteile erleichtert, oder aber dass so noch mehr Gewicht eingespart werden soll. Es kann jedoch auch sein, dass die Umstellung der Konkurrenz, die lediglich für eine etwas feinere Abstufung sorgt, als überflüssig betrachtet wird.
Shimano Dura Ace 2013 – Serie 9000 / Dura-Ace Di2 9070 wurde nun der Öffentlichkeit durch Shimano vorgestellt.
Die neue mechanische Gruppe ist nun 77 Gramm leichter als die aktuelle Gruppe, wohingegen bei der elektronischen Gruppe und Laufräder der Schwerpunkt auf die Leistung gelegt wurde.
Anbei eine Aufzählung der grössten Neuerungen.
Die Versuchung von Shimano die aktuelle Di2 7970 Gruppe einfach zu überarbeiten musste gross und wäre wesentlich einfacher gewesen. Shimano hat sich aber entschieden, die neue Dura-Ace Di2 9070 Gruppe komplett neu zu entwickeln. Sie haben bewiesen das die aktuelle Technik perfekt funktioniert und wollten technisch nochmals einen drauf setzten und den Abstand zu den Mitbewerbern weiter auszubauen.
- Die grösste Änderung ist das 11 Ritzel und damit 11-Gang, womit die Gruppe gleichaufzieht mit Campagnolo.
- Die FC-9000 Kurbel hat ein neues Design erhalten mit nur noch 4 Kurbelschrauben.
- Das Gewicht der Gruppe liegt nun bei exakt 1978 Gramm also unter 2000 Gramm.
- HILITE-Bikes verbaut die Gruppe bereits am Okober 2012 am Rennrad.
- Interner Akku für Dura-Ace Di2 9070 erhältlich der im Sitzrohr, Sattelstütze oder Unterrohr verstaut werden kann. 60% weniger Gewicht zum Vorgänger.
- Gruppe nochmals leichter geworden
- Multishift bei der Dura-Ace Di2 9070 möglich (Schalten von mehreren Gängen auf einmal)
- Neuer Kabelstandard der sich schon bei der Ultegra Di2 bewährt hat.
- Damit sind Teile untereinander austauschbar
Kurbelgarnitur FC-9000
- 4-Arm Design
- 165-180mm erhältlich
- Tretlager wird leichter, kleiner und verursacht 50% weniger Reibung.
Schaltwerk RD-9000
- schnelles und präziseres schalten
- 11 Gang
- Für max. 28er Kassette
- Gleichmässigeres schalten über die ganze Bandbreite
Umwerfer FD-9000
- Übersetzungsverhältnisse wurden verändert und
Polymer-überzogene Züge werden verwendet womit ein kürzer Weg beim schalten zurückgelegt werden muss bei weniger Kraftaufwand.
- Neues Design
Bremsschalthebel ST-9000
- Die Griffe wurden weiter optimiert und sind nochmals 8% kleiner
- 11 Gang
- Kraftaufwand wurde um 47% reduziert
- Polymer-überzogene Züge
Bremsen BR-9000
- neue symetrische Zwei-Drehpunkt Bremse mit 2 Lagern was die Effizienz erhöht bei niedrigerer Reibung
- 10% Mehr Power als BR-7900
- Auch als Direct Mount Version (BR-9010) für Aero und Zeitfahrrahmen erhältlich.
Kassette CS-9000
- neu mit einem Carbon spider
- Titan Ritzel (16T und grösser)
Naben FH-9000/HB-9000
Die Dura-Ace Naben waren schon immer der Benchmark bei Gewicht UND Zuverlässigkeit. Im Detail wurde die Verlässichkeit weiter erhöht durch überarbeitete Dichtungen.
- 11-Gang kompatibel
- Neue Dichtungen
Cup and cone System für leichtere Wartung und beste Leistung
Wir hatten ja schon einmal in unserem Blog über Gerüchte einer neuen 11 Fach Dura-Ace geschrieben.
Nun gibt es weitere Bestätigung das Shimano die Dura-Ace mechanisch 11-fach wird. Nach einem durchgesickerten vertraulichen Shimano Datenblatt auf dem japanischen Bike Tech-Blog BikeJournal.jp. Das Blatt listet eine völlig neue Gruppe, genannt Shimano Dura-Ace 9000 auf.
Das Leck gibt den früheren Gerüchten und dem Bericht von James Huang bei CyclingNews.com feuer, dass Shimano’s Top-elektronische Gruppe Dura-Ace Di2 überarbeitet wird und dann wohl auch 11-fach in diesem Sommer gehen wird.
VeloNews.com hat unabhängig die Richtigkeit des Datenblatt durch eine Quelle aus der Branche, die um Anonymität gebeten hat bestätigt. Die Punkte auf der Liste unten wird Ende 2012 verfügbar sein.
Die neuen Teile im Detail (aus BikeJournal.jp)
Shimano Dura-Ace 9000 mechanical specification:
RD-9000: Rear derailleur, short cage, max 28t cog (August)
FD-9000: Front derailleur, double (August)
ST-9000: Dual control brake/shift levers, double (August)
SL-BSR1: Bar end shifter, front double or triple (August)
BR-9000: Dual pivot caliper brake, Super SLR (August)
BR-9010: Direct mount type caliper brake, Super SLR (August)
SM-CB90: Inline type brake cable adjuster (August)
FC-9000: Hollowtech II crankset, available in 53/39, 50/34, 52/36, 52/38, 54/42, 55/42 chainring combinations.
SM-BB9000: Bottom bracket parts
SM-BB92-41B: Press-fit type BB, rumored to be BB386 (August)
CS-9000: 11-speed cassette, available in 11-25 and 11-28 (August), 11-23 (September), 12-25 and 12-28 (November)
HB-9000: Front hub (August)
FH-9000: Rear freehub (August)
CN-9000: Super narrow HG chain (August)
PD-9000: SPD-SL pedal (August)
Die neue Dura-Ace 9000 soll eine Gewichtsersparnis von 67 Gramm bieten. Das neue Kurbeldesign ist mit 4-Arm-Spider wird in fünf verschiedenen Kombinationen aufgelegt. Fürs Zeitfahrrad sind offensichtlich die Kombinationen 54/42 und 55/42 vorgesehen.
Voraussichtlich wird es auch mechanische Scheibenbremsen für Cyclocross-Räder geben.
Die Erwähnung eines “Direct Mount Caliper” ist wohl daher auch keine Überraschung mehr. Das lässt tatsächlich auf eine kommende mechanische Scheibenbremse schliesen. Diese sollte nach obigen Angaben wohl zum gleichen Zeitpunkt erhältlich sein wie die Gruppe. “Direct Mount Caliper” ist wohl noch eine alte Bezeichnung für Disc-Brake.
Ob nun die vordere Achse in der Breite sich ändern wird und muss wegen der zusätlichen 6-Loch oder Centerlookaufnahme lässt sich noch nicht sagen. Aber angeblich wird sich die Achsbreite am Hinterbau von 130mm auf 135mm vergrössern (MTB Standard) und Dura-Ace 10-Fach Kassettten werden weiterhin benutzbar bleiben.
Neue Naben mit anderen Achsabständen wie der bei aktuellen Campagnolo’s 11-Fach würde Sinn machen aber dies ist ist noch unbestätigt.
Wahrscheinlich lässt auch der grosse Sprung von der aktuellen Dura-Ace 7900 Gruppe zur 9000-er Gruppe Raum für eine kommende 11-Fach Ultegra Gruppe.
Mal abwarten was der Weihnachtsmann noch so an Informationen bringt
Vielleicht ja eben auch Informationen zu einer neuen 11-Fach Dura-Ace Gruppe, die wir an unseren
http://www.hilite-bikes.com/de/produkte/carbon-rennrad-rennvelo-elektrische-ultegra-di2-6770″ title=”Dura-Ace Di2 Rennrad”>Di2 Rennradbauen können?
Der sportliche Rennradfahrer ist seit 2 Jahren durch die Shimano Dura-Ace Di2 Technologie erstmals im Besitz einer elektronischen Schaltung. Seitdem tüftelte die Firma daran, eine Version auf den Markt zu bringen, die auch für den sportlichen Hobbyfahrer einerseits erschwinglich andererseits aber technisch qualitativ ebenbürtig ist.
Über den Ultegra Di2 – Dauertest in TOUR in TOUR, dem Fachmagazin 10/2011, kann man nicht nur Informationen zu der Entwicklung, dem Praxistest sondern auch über weiteren Planungen erhalten.
Der Ultegra Di2 Tour Test zeigt die hohe Belastbarkeit und damit nicht nur qualitative Ähnlichkeit mit dem großen Original. Ebenso zeigt sich das Bestreben der Firma allgemein bestätigt, nicht nur die Rennsportwelt im Fahrradfahren mit der elektronischen Schaltung Di2 zu revolutionieren, sondern allen technisch interessierten Hobbysportlern zu einem vergleichbaren Komfort zu verhelfen.
Weder der Ultegra Di2 – Dauertest in TOUR vorgestellt noch ein sonstiger Ultegra Di2 Tour Test zeigt irgendeine Spur des Versagens von Teilen der kombinierten Schalt- und Bremsanlage. Kein Ausfall des Akkus (trotz 900km Rennen Transalp ohne Nachladen), kein Kabelbruch etc. Denn der 7,4V Akku reicht bei der Di2 für 2000 km ohne Nachladen und hat dann noch eine Schaltreserve (für den Umwerfer) für ca. 70km. Wo also ist der Unterschied zwischen der Dura-Ace Di2 und der Ultegra Version?
Da die neuere Ultegra Version auch Jedermann nutzen soll, ist sie so konzipiert, dass alles einzeln und nachträglich am Rad befestigt werden kann. Kabelklemmen und Klebepads machen alles stabil. Allerdings sind die Kabel dieser Version nur 2ädrig, während sie beim Original 4ädrig sind. Dennoch war daraus kein Unterschied auszumachen. Akku, Griffe und Schaltwerk sehen aus wie beim Original. Die Griffe sind sogar ergonomisch günstiger ausgefallen. Nachteil: Sie sind nicht aus Karbon, sondern aus Aluminium, das lackiert ist. Der Umwerfer selbst schaltet (nur im Test messbar) etwas langsamer. Eine Art Verteilerkasten mit Sitz im Tretlagerbereich führt alle Kabel zusammen. Vorteil: Räder verschiedener Baurat sind mit dieser Technik nachrüstbar. Nachteil: Außenliegende Kabel.
Aber: Falsch machen kann man selbst bei der nachträglichen Montage nichts. Die Verteilereinheit verträgt alles, die Belegung ist beliebig. Einzig: die Steckverbindungen sind strammer. Die Verhältnisse etwas enger, so dass man etwas hantieren muss. Dafür ist aber alles von Anfang an nicht nur sprichwörtlich “wasserdicht”.
Originalteile und Teile neuster Technik sind nicht zueinander kompatibel, dafür aber mechanische Teile der Ultegra Version mit den elektronischen, die es auch als Upgrateversion im Handel gibt. Immerhin macht das gegenüber einer Komplettgruppe preislich doch annähernd 400 € Unterschied aus.
Wer sich mit den Kabeln nicht plagen möchte, kann ausweichen auf einen Di2 Rahmen. Dabei handelt es sich um einen Carbonrahmen, der auf den Körper und die Größe angepasst wird und in den die Kabel IN Gestalt eines Kabelbaums integriert sind.
Technisches Highlight ist ein PC Diagnose Tool zur Fehlersuche. Dadurch können defekte Bauteile ebenso erkannt werden, wie Kabelbrüche und Funktionseinstellungen der Knöpfe lassen sich programmieren wie überhaupt das Rennrad oder Rennrad einem Auto im Diagnosezentrum immer ähnlicher wird.
Wehrmutstropfen: Die Shimano Ultegra Di2 ist schwerer im Gewicht als das Original. Für die Komplette Anlage hat die Shimano Ultegra Di2 ein Gesamtgewicht von 2500 g aufzuweisen. Zusätzlich wirken die Schaltmotoren klobiger und das Gehäuse der schwarzumhüllten Sensomotoren auffälliger. Shimano gibt dazu an, dass man sich in diesem Fall eines Zulieferers bedient habe, während man ansonsten nur Eigenproduktionen verwende. Erstaunlich ist dennoch, dass es keinen Unterschied bezogen auf die Lebensdauer oder den Stromverbrauch gibt.
Ein Rennvelo Rennrad, die Schweizer Bezeichnung für ein Rennvelo Rennrad, wurde in seiner Innenverkabelung im Di2 Rahmen bereits erwähnt. Darunter wiegt das Spitzenmodell Hilite THEON FL CARBON nur 1000gr. Ein solches Rennrad würde wahrscheinlich mit dem Gewicht der Ultegra Di2 Rennradschaltung ausgestattet nur verlieren, solange es Shimano noch nicht gelungen ist, mit der Weiterentwicklung auf den Markt zu kommen. Es liegt in Planung.
Ein Ultegra Di2 Rennrad aber hält was der Produktname verspricht: Digital Integrated Intelligence. M.a.W. Funktionsverlässlichkeit und Zuverlässigkeit. Das haben alle Tests übereinstimmend bewiesen und auch die Rennsport-Prominenz, die in einem You-Tube-Video nach der Technologie befragt wird, schwört auf die Innovation und Verlässlichkeit, betont aber auch die Unterschiede im Fahrerverhalten. Aber allein die Tatsache, dass die Schaltung nicht mehr mit Armkraftbetätigt werden muss, beschleunigt den Vorgang und macht ihn auch genauer, denn das Trimmen erfolgt automatisch. Vor allem kann der Fahrer in jeder Rennlage und -situation schalten und muss nicht erst mit einer die Lenkerstabilität gefährdenden Armbewegung die Hand zur Schaltung bringen (Mechanische Schaltung!). Das Ultegra Di2 Rennrad kann sich durchaus im Profisport behaupten, nicht unbedingt in der Spitze, wo der kleine technische Unterschied ja oft über Sieg oder Niederlage entscheidet, aber knapp dahinter. Profis werden immer noch die Dura-Ace Di2 als vorteilhafter und leichter bevorzugen, sie müssen sie ja auch nicht bezahlen! Aber Shimano hat auch bekundet, dass es eine kompatible Version beider elektronischer Schalteinrichtungen entwickeln will.
Bis dahin wird man sich auf die Ultegra Di2 Rennräder von HILITE-Bike als Kompletträder stürzen. Nur Ultegra Di2 Rennrad von HILITE-Bike verbinden neueste Entwicklung und Gewicht optimal. Lesen Sie im Bike Blog mehr zur Di2.
Neu gibt es auch die Shimano Interface Box bzw. den PC-Connector SM-PCE1 für Shimano Ultegra Di2 6770 und Dura-Ace 7970
Di2 Diagnose Tool
- Exklusiv für Di2 elektronische Schaltungssystems (Di2 6770 und Dura-Ace 7970)
- Damit lassen sich Systemfehler innerhalb einzelner und zwischen den einzelnen Di2 Komponenten überprüfen. Ebenso kann man Kabel und Batterie auf Richtigkeit überprüfen
- Ebenfalls lässt sich mit der Shimano Interface Box die Schaltreihenfolge (hoch/runter) der STI verändern
- Firmware Updates an der Ultegra Di2 (6770 Serie) Komponenten durchführen
- Optional: Beim Kauf der Shimano Interface Box SM-PCE1 erhalten sie von Shimano einen Usernamen und Password und den Link zu einer Website zum runterladen der E-Tube Software und Updates.
Damit können wir Kunden unseres HILITE Theon FL Carbon Di2 die Schaltreihenfolge wenn gewünscht ändern oder im Problemfall schnelle Hilfe anbieten.
Grundsätzlich lässt sich sagen das mit der Di2 Dura-Ace es praktisch keine Probleme gibt. Wir empfehlen hier auf Europas meistgelesene Rennrad-News Forum oder dort eine Suche mit “Di2″.
Falls jemand keine Lust hat, die ca. 1000 Posts zu lesen, hier unsere Zusammenfassung, nachdem wir alles gelesen haben:
- Es sind alle zufrieden, die die Dura-Ace 7970 selbst am Rad haben und ausprobiert haben.
- Kritische Stimmen gibt es nur von denen, die keine haben
- Langzeiterfahrungen auf Dura-Ace 7970 gibt es schon genug. Betreffend Ultegra Di2 gibt es logischerweise noch nicht, aber:
- bei dem Preis-Leistungsverhältnis (im Vergleich zur Dura-Ace) kann man nicht viel falsch machen
- über weitere neue Systeme (wie Campa oder Sram) ist noch nichts genaues bekannt, also nicht einmal, ob sie jemals die Marktreife erreichen werden.
Zur Alfine 11 Gang (SG-S700):
Shimano hat wieder kräftig geforscht, entwickelt und letztes Jahr die neue Alfine 11 Gang auf den Markt gebracht. Mit nun 11 Gängen, einem Übersetzungsbereich von 406 Prozent und einem Gewicht von etwas über 1.600 Gramm, ist diese Nabe eine echte Sensation. Wir haben SG-S700 schon seit Beginn im Programm und sind sehr überzeugt von diesem Produkt, weshalb wir diese Lösung als Wahlmöglichkeit ins Programm genommen haben. Quasi als “günstigere” Rohloff-Variante, und für all jene, die nicht ganz das Optimum bei Belastbarkeit, Wirkungsgrad und Übersetzungsverhältnis der Speedhub benötigten, und dabei noch etwas Geld sparen möchten, sind bei der Alfine 11 Gang sehr gut aufgehoben.
Problem für Tourenfahrer:
Vor allem Tourenfahrer und Randonneure schwören auf Rennradlenker. Leider bietet Shimano hier noch keine Lösung an, um diese Schaltung mit einem Rennlenker (Brems- und Schalthebel) zu kombinieren.
Der Vorteil eines Rennlenkers:
Dieser liegt in den mindestens drei ergonomischen Hand- bzw. Griffpositionen am Lenker (oben nah an der Lenksäule, an den Brems-/Schaltgriffknauff und unten an den Griffen), verbunden mit zwei grundsätzlich anderen Haltungen. Einmal aufrecht und entspannt mit grossem Windwiderstand (das ist übrigends die “normale” Griffposition), einmal tief und windschnittig mit etwas mehr Körperspannung.
Auf einem Rennrad rollt man durch die schmaleren Reifen mit einem geringeren Rollwiderstand und fährt dadurch ökonomischer und schneller. Zusätzlich hat die Fahrer-/Fahrrad-Kombination – idR. einen kleineren Cw-Wert (aerodynamischer) und man kommt bei gleichem Energieaufwand schneller voran.
Lösung für die Alfine 11 Gang:
Wir sind auf die Versa Brems- und Schaltgriffe aus Taiwan gestossen, die es in einer Alfine 8 Gang und neuerdings auch in einer Alfine 11 Gang-Variante gibt. Wir haben einen Satz geordert und in unseren Stahl Randonneur-Rahmen verbaut und sind inzwischen ganz angetan von den Taiwan-Hebeln. Die STI sind den alten Shimano 105 (5500) Griffen in Funktion und Aussehen sehr ähnlich.
HILITE Randonneur mit Alfine 11 Scheibenbremse und Rennlenker
Dieser Stahlrahmen ist die zeitgemäße Ausführung des klassischen Stahlrahmens für Nabenschaltung in Kombination mit Scheibenbremse. Die hochwertigen CroMoly Rohre machen diesen Rahmen langstreckentauglich. Viele weitere Details machen den Rahmen außergewöhnlich steif und sicher – er ist daher die ideale Basis für klassische Randonneure, hochwertige und unkaputtbare Alltags und Reiseräder.
Probefahrt:
Die Rasterung beim Schalten ist gut spürbar und es ist eine gute Schaltpräzision vorhanden, die mit einem Shimano Tiagra STI vergleichbar ist. Wir haben die Alfine vorne mit einem 39er Kettenblatt und hinten mit einem 23 Ritzel kombiniert, wodurch sich eine gute Bandbreite ergibt und gut für ein sportives Rad mit Rennlenker geeignet ist. Vorteil: Ein “vorbelasteter” Rennradfahrer muss sich hinsichtlich der Schaltschnelligkeit nicht umgewöhnen.
P.S. Bei der Rohloff hat sich ja in den letzten Jahren die Kombination des Mittelmeyer Drehgriffs für Rennradlenker mit integrierter Bremsleitung/-Kabeldurchführung bewährt, den wir auch verbauen.
Rahmen
- komfortabler CroMoly Rahmen
- leichter eleganter Rahmen
- auf Nabenschaltung und Scheibenbremse ausgelegt
- Montageösen für Lichtanlage, Schutzbleche, Gepäckträger vorhanden
- Rahmen für 26 und 28 Zoll Laufräder geeignet
- durch den individuellen Aufbau kann jedes Teil am Fahrrad auf die Bedürfnisse des Kunden optimiert werden
–> Hier der Link zum Produkt im Shop
Was einst als Zwischenlösung gedacht war, um möglichst fit durch die Nebensaison zu kommen, hat sich zu einem der beliebtesten Rad-Aktivitäten entwickelt. Das Radfahren im Herbst und Winter, in Parks, im Wald und über Felder und Wiesn. Der Sport ist in den letzten Jahren so populär geworden, dass Shimano entschieden hat, eine Cyclo-Cross spezifische Komponenten-Linie auf 105 und Ultegra Niveau auf den Markt zu bringen.
Das Querfeldeinrad unterscheidet sich auf den ersten Blick nicht sonderlich von einem normalen Rennrad. Diamantrahmen, 28″-Laufräder und Rennlenker. Bei genauerer Betrachtung fällt allerdings auf, dass es doch einige Besonderheiten gibt. Am auffälligsten dürften die Bremsen und die Reifen sein. Bei den Bremsen handelt es sich meistens um Cantileverbremsen. Allerdings wird es noch immer keine Scheibenbremsenversion von Shimano geben. Scheibenbremsen dürfen ja seit dem UCI Entscheid (internationaler Radsportverband) an Crossrädern verbaut werden.
Wir hatten darüber schon in unserem Blog im Dezember 2010 berichtet.
Aber nichtdestotrotz haben wir ja unsere eigene Disc Version in Kombination mit der Disc Bremse Avid BB7 in Kombination mit der neuen CX50 und CX70.
Die Kompaktkurbeln sind eigentlich nichts weiter als eine Neuauflage der früheren MTB-Kurbeln mit 110er “Standardlochkreis” in einer Version mit zwei Kettenblättern. Das kleine Kettenblatt hat bei der CX50 und der CX70 standardmässig 36 Zähne, das grosse 46. Dank Hollowtech II erhält man auch eine leichte und steife Kurbel, welche mit HyperDrive für eine schnelle, geschmeidigen und perfekten Kettenblattwechsel sorgt. Die Kurbel wird in edlem schwarz und in silber erhältlich sein.
FD-CX50 und FD-CX70: Dank Top-Pull Kabelführung die beste Leistung bei matschigen Verhältnissen. Ebenfalls hat der CX Umwerfer einen spezifisch angepasstes Kettenleitblech und lässt sich mit allen gängigen Shimano 10-Fach Dual Control Schalt-/ Bremshebeln kombinieren.
Highlight dürften sicher die neuen Cyclocross-Bremsen “BR-CX50 und BR-CX70″ sein. Die Bremse BR-CX70 hat ein Cartridge-Bremsschuhhalter mit einstellbaren Bremsschuhen.
Shimano Techdoc zur FC-CX50 und FC-CX70:
Als Laufradsatz empfehlen wir z.B. folgende Laufradsätze
- Shimano WH-RS80-C24-CL
- Shimano WH-7900-C24-CL
- unseren handeingespeichten Laufradsatz mit Notubes Alpha 340/Tune Mig Mag/ DT Swiss Aerolite.
Hier geht es zu unserem Cyclo-Cross Fahrrad mit der CX50/CX70 im Webshop.
Als Einsteiger oder Anfänger stellt man sich beim MTB/Bike-Kauf viele Fragen.
Besonders sinnvoll ist, wenn man sich vor dem Gang zum Fachhändler (natürlich am besten zu uns
) bereits einige Gedanken gemacht hat.
Für uns ist es immer einfacher, wenn der Kunde/die Kundin bereits weiss, was er oder sie will. So kann man zielgerichtet beraten und Sie kommen schneller zu Ihrem passenden Wunschbike.
Zuerst machen Sie am besten einen Kassensturz, damit Sie wissen was ihr Budget ist: Ab etwa CHF 1500.- kriegt man bereits ein sehr gut ausgestattes und vernünftiges Bike.
Viel wichtiger ist aber die Frage, was Ihr zukünftiges Einsatzgebiet sein wird.
Fahren Sie am liebsten
- Freeride/Downhill?
- Touren?
- Enduro?
- Rennen?
a) Als richtiger Freerider möchten Sie vor allem bergab fahren. Schwierige Passagen und Sprünge machen Ihnen Spass und Sie fühlen sich auf dem Bike sehr sicher. Bergauf fahren Sie lieber mit der Gondel, als auf dem Bike.
b) Sie sind Tourenfahrer und möchten am liebsten lange Wochenendtouren machen, oder vielleicht Mal eine kurze Feierabendrunde.
Schwierigen, technischen Passagen gehen Sie eher aus dem Weg und fahren lieber auf Schotter oder Waldstrassen. Sie mögen es generell eher gemütlich, und legen keinen Wert auf neue Bestzeiten. Deshalb ist auch die Sitzposition auf Komfort ausgelegt.
c) Sie sind Enduro-Biker und mögen Action und Adrenalin, herausfordernde Trails und schnelle Abfahrten sind genau Ihr Ding. Da sie auch sehr gern längere Ausfahrten unternehmen, ist die Sitzposition wie beim Tourenfahrer eher gemütlich.
Sie mögen es, wenn es Steine, Wurzeln und andere Hindernisse hat, denn hier können Sie Ihr technisches Können ausspielen. Das Bike unterstützt Sie dabei mit viel Federweg und gutem, einfachem Handling.
d) Der Race-Biker: Ihnen ist die Performance und Geschwindigkeit am wichtigsten. Sie möchten möglichst schnell sein, ob am Hausberg oder bei einem richtigen Wettkampf. Hier zählt jedes Gramm und jedes Teil an ihrem Fahrrad dient dazu, sie noch schneller zu machen.
Wichtig: Für Frauen gibt es oft spezielle Lady-Bikes. Wir führen so etwas nicht im Sortiment, da kleineren Rahmen genauso gut angepasst werden können. Mittels unserer erhobenen Messdaten und der Software kann JEDES Bike individuell an den Kunden/die Kundin angepasst werden. Gerade kleinere Frauen benötigen oft kürzere Vorbauten, Kurbeln (z.B. 165mm) und weniger breite Lenker. Da jeder Kunde/jede Kundin bei uns ausgemessen wird, stellt dies überhaupt kein Problem dar.
MTB-Typen
a) Hardtail/ Racebike:
Dieses Bike ist leicht, wendig und schnell. Durch den fehlenden Dämpfer am Hinterrad allerdings auch weniger komfortabel als ein Fully.
Der Verzicht auf den Dämpfer macht das Bike allerdings pflegeleicht und verhältnismässig günstig.
Die meisten Rennfahrer fahren im Cross Country-Wettkampf ein Hardtail. Ein Hardtail eignet sich in der Regel nicht für schwierige technische Passagen, da Traktion und Grip nicht so gut sind wie bei einem Fully. Dafür ist man sonst entsprechend schneller da das Bike leichter und steifer ist, und es kein Nachwippen des Dämpfers gibt. Scheibenbremsen sind zu empfehlen, jedoch nicht unbedingt zwingend. Gute V-Brakes bringen fast genauso gute Verzögerungswerte
Eine Untergruppe bilden hier die 29er Hardtails, welche 29″ grosse Laufräder haben. Sie sind einfacher zu fahren und rollen aufgrund der grösseren Räderauch etwas besser, besonders über Löcher, Wurzeln und andere Unebenheiten. Wir sind von diesem Trend überzeugt und haben selbstverständlich auch Twentyniner im Sortiment.
b) Marathon oder Race-Fully
Ein leichtes Race-Fully ist das Richtige für Sie, wenn Sie gerne auch länger und vielleicht sogar wettkampfmässig auf schwierigem Untergrund unterwegs sind. Der Federweg ist eher kurz (80-100mm) und die Federung straff. Für schwierige Sprünge ist also eher nicht geeignet.
Die Reifenbreite ist eher gering (2-2.25″) und die Sitzposition aerodynamisch günstig und weit nach vorne gebeugt.
Scheibenbremsen sind hier – wie an jedem Bike welches in Rennen eingesetzt wird – pflicht.
c) Touren- oder Allmountainbike/-Fully
Im Gegensatz zum Marathon oder Race-Fully ist hier der Federweg mit rund 140mm länger und der Komfort grösser.
Dieses Bike eignet sich für praktisch jedes Gelände, am besten jedoch wenn es richtig grob zur Sache geht.
Dank der komfortableren Sitzposition und dem längeren Federweg, welcher mehr Fehler verzeiht, eignet sich dieser Biketyp
besonders gut für Anfänger/innen und Einsteiger/innen. Die Reifen sollten ebenfalls etwas breiter gewählt werden, damit man
etwas mehr Traktion und Grip hat (mehr als 2.25″). Das Gewicht spielt bei diesen Bikes eine untergeordnete Rolle, deshalb darf ein solches Bike auch 12,5-13,5 kg wiegen.
d) Endurobike
Dieser Bike-Typ fühlt sich bei Abfahrten noch wohler, als alle bisher aufgeführten Räder. Mit einem Endurobike kann man zwar noch relativ passabel klettern, richtig schnell ist es dort allerdings nicht. Dafür ist der Rahmen robuster, der Federweg länger (min. 160mm), und der Komfort noch grösser. Dieses Bike steckt alles weg, selbst grobe Felsblöcke und gefährlichste Wurzeln. Damit man in Abfahrten am Limit nicht in Schwierigkeiten kommt, sollte auch unbedingt darauf geachtet werden, dass besonders stabile Laufräder, am besten mit 32 Speichen, verbaut werden, und auch die Scheibenbremsen entsprechend dimensioniert sind. Wir empfehlen min. 180er Scheiben, vorne wenn möglich sogar welche mit 203mm Durchmesser.
e) Freeridebike
Wenn Sie ein Action- und Adrenalin-Junkie sind, dann führt kein Weg an einem Freerider vorbei. Möglichst schnell und actiongeladen unten sein, heisst hier die Devise. Die Sprünge können nicht in der Anzahl und Höhe nicht hoch genug sein. Der Federweg sollte deshalb unbedingt
170-200mm betragen, wobei auch hinten genügend Federweg vorhanden sein sollte. Diese Bikes sind wegen ihrer Geometrie und dem grossen Federweg nicht mehr uphill-tauglich. Deshalb spielt das Gewicht hier keine wirkliche Rolle mehr. Stabil, robust, am besten unkaputtbar sollten Rahmen und Laufräder sein. Die Bremsscheiben sollten hier rundum einen Durchmesser von 203mm haben. Wichtig: Wer einen Freerider/Downhiller kauft, sollte auch ein wenig Geld in Schutzkleidung investieren. Denn: Je besser das Bike, desto höher die potenziell erreichbare Geschwindigkeit. Wer da ohne Schutzkleidung wie z.B. einen Integralhelm, einen schlimmen Sturz hat, riskiert schnell sein Leben.
Generell wichtig beim Kauf eines Mountainbikes sind folgende Punkte:
Rahmen:
Nachdem die Grundsatz-Entscheidung Hardtail oder Fully gefallen ist, müssen Sie sich nun für einen Werkstoff entscheiden. Wir haben Alu-, Carbon-, Titan- und in Kürze auch Stahlrahmen im Angebot.
Mit einem Alurahmen macht man sicher nichts falsch. Er ist steif, leicht, verhältnismässig robust und günstig.
Ein Carbonrahmen ist teurer als ein Alurahmen, jedoch viel leichter und extrem steif, dafür aber auch anfälliger bei ruppiger Fahrweise. Deshalb sind Freeride- und Downhillbike auch niemals aus Carbon gebaut. Schäden an Carbonrahmen lassen sich kaum mehr reparieren.
Titan ist ein extrem widerstandsfähiger und leichter Werkstoff. Er ist praktisch unzerstörbar, lässt sich aber im Falle des Falles trotzdem gut reparieren. Leider ist Titan recht teuer, dafür aber auch exklusiv und sehr speziell. Wir bieten Titanrahmen auf Mass an, der Rahmen ist dann also ein absolutes Einzelstück und kein Produkt von der Stange.
Stahl wiederum ist nicht sehr steif, eher schwer, dafür aber sehr, sehr robust, günstig und leicht zu bearbeiten/reparieren.
Downhill- und Freeridebikes sind oft aus Stahl gefertigt, da dort das Gewicht keine Rolle spielt, und sie sehr widerstandsfähig
gegenüber Stürzen, Schlägen etc. sind.
Komponenten:
Abgesehen von Ihrem Budget, hängt die Wahl der Komponenten vor allem davon ab, wie viel Sie fahren möchten. Bei einer geringen Km-Leistung von 1000-2000km pro Jahr, reichen günstige Komponenten wie Sram X7 oder Shimano Deore bzw. SLX völlig aus. Wer deutlich mehr fährt, sollte zur Shimano XT oder Sram X9 bzw. X10 greifen. Für Vielfahrer und den ambitionierten Renneinsatz empfiehlt es sich Top-Produkte wie die Shimano XTR oder Sram XX zu verbauen.
Es ist oft Geschmackssache welche Art von Brems- und Schaltgriffen zu bevorzugen sind (Drehgriff oder Daumenschalter/Rapidfire-Plus).
Wichtig ist nur, dass Sie darauf achten, dass keine Komponenten gemischt werden. Leider ist es besonders bei Billig-Produkten zu beobachten, dass “heimlich” weniger hochwertige Komponenten verbaut werden (z.B. Billig-Bremsen, Schaltwerke, Wechsel etc.). Dies geht oft auch auf Kosten der Sicherheit – bei einem Mittelklasse-Wagen würden Sie schliesslich auch keine Bremsen aus einem Smart verbauen wollen! Deshalb ist es unser Leitspruch, immer eine komplette Gruppe mit gleichwertigen Teilen zu verbauen, ausser der Kunde hat einen expliziten Sonderwunsch.
Als Spezialist für Rohloff Nabenschaltungen können wir diese natürlich nur empfehlen. Der Vorteil der Nabenschaltung liegt in ihrem niedrigen Wartungsaufwand und der guten Zuverlässigkeit. Rohloff gilt als absolut unkaputtbar! Da der Hinterbau ohne Wechsel, Schaltauge etc. auskommt, sieht das Velo schlicht und aufgeräumt aus. Zudem können sich keine Äste, Blätter oder Dreck im Wechsel verfangen. Damit gehören Schaltprobleme der Vergangenheit an!
Laufräder:
Je nach Einsatzgebiet ändert sich auch der Laufradtyp. Besonders wenn Sie in grobem Gelände unterwegs sind, sollten Sie stabile und etwas schwerere Laufräder kaufen.
Generell gilt: Je weniger Speichen, desto leichter, und umgekehrt: Je mehr Speichen desto stabiler und wartungsfreundlicher. Wenn Sie also mehr Wert auf Geschwindigkeit und Gewicht legen, dann sollten Sie zu einem unserer besonders leichten, handeingespeichten Laufradsätze greifen. Für schwerere Fahrer, ab ca. 80kg empfiehlt es sich, min. ein 32-Speichen-Laufrad zu fahren. Besser noch sind hier sogar Räder mit 36 Speichen. Laufräder mit weniger als 28 Speichen sind schwierig zu warten, da Sie bei einem Höhen- oder Seitenschlag kaum noch richtig zentrierbar sind.
Rahmengrösse/Sitzposition:
Mit unserem Vermessungssystem und der entsprechenden Software, sind wir in der Lage jeden Kunden/jede Kundin auszumessen
und die richtige Rahmengrösse zu finden. Dazu kriegen Sie von uns immer den passenden Lenker, Vorbau und Sattel. Wir sind auch flexibel, falls einmal etwas nicht passen sollte (z.B. Sattel, Lenkerbreite, Vorbaulänge). Wir tauschen solange, bis Sie sich auf Ihrem Velo zu 100% wohl fühlen.
Schon vor einigen Monaten von Shimano kommuniziert, ist nun die Shimano Tiagra 4600 10-Fach Modell 2012 endlich bei uns lieferbar. Die neu vorgestellte Gruppe rollt mit einem massiven Facelift an den Start. Praktisch jedes Teil wurde durch eine Neuentwicklung ersetzt. Mit der neuen Shimano Tiagra Gruppe 4600 wird die Einsteiger-Gruppe auch für sportliche Rennradfahrer interessant, da sie neuerdings auch kompatibel mit den anderen 10-Fach Shimano Topgruppen ist.
Die wichtigsten Neuerungen:
- komplette Überarbeitung Shimano Tiagra 4600 10-Fach
- neue 10-Fach Flatbar-Garnitur verfügbar
- neuer mittellanger Käfig
- Kassette mit 30er Ritzel / Kassette CS-4600
Mit der neuen 30er Kassette (Abstufung: 12-13-14-15-17-19-21-24-27-30) wird die neue Tiagra fast so bergtauglich wie eine Schaltgruppe mit 3-Fach Kurbelgarnitur. Shimano verzichtet bei der Tiagra darauf, die Züge an den Brems-/Schalthebeln wie bei den hochwertigeren Gruppen am Lenker zu verlegen. Standardmässig verbauen wir die 50/34 Kompakt Kurbel, und für Fahrer mit sportlicheren Ambitionen gibt es sogar einen 52/39 Kurbelsatz.
Gewichte:
Shimano Tiagra BR-4600: 380gr
Shimano Tiagra CS-4600 (12-30 Zähne): 340gr
die restlichen Teile müssen noch gewogen werden und werden nachgereicht.
Uns hat die Qualität der neuen Gruppe absolut überzeugt und wir nehmen die Tiagra Gruppe nun auch in unser Standard-Programm auf. Diese ist auch sofort lieferbar. Die Tiagra ist leider ein bisschen eine verkannte Gruppe, für Einsteiger oder im Winter-/Schlechtwetterrad perfekt.
Preis:
Neu bieten wir daher unser Theon Alu Rennrad nun auch mit der Shimano Tiagra Gruppe 4600 an für sportlich günstige CHF 1495,- an.
Die Bike Days finden auch 2012 wieder in Solothurn statt. Der Termin wurde für nächstes Jahr auf das Wochenende vom 4. bis zum 6. Mai 2012 gelegt.
In den vorherigen Jahren vom 11. bis zum 13. Mai geplant, entschied sich der Veranstalter aufgrund einer Terminkollision mit einem Cross-Country-Weltcuprennen zur Vorverlegung der Bike Days.
Dadurch werden auch wieder Top Profi-Athleten an der Startlinie zum Racers Bikes Cup stehen.
Wir werden unser Zelt in der grossen Bike Expo aufstellen. Mitbringen werden wir unsere Produkte und Neuheiten wie z.B. das Sunfire All-Mountainbike, Onyx FL Carbon Fully und unser neustes Modell das Carbon Rennrad Theon FL Di2, ausgestattet mit der elektonischen Schaltung von Shimano der Ultegra Di2 6770. Die meisten mitgebrachten Räder können auch auf dem Gelände oder der Strecke getestet werden.
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