Vor einigen Tagen fuhr ich mit einem Kollegen eine kleine Feierabend-Runde auf dem Gempen, welche nach einer rasanten Abfahrt in Dornach endete.
Da es vielleicht noch den einen oder anderen Auswärtigen oder gar Einheimischen gibt, der die Abfahrt bzw. den Downhill mit dem Mountainbike von Gempen nach Dornach noch nicht kennt, hier eine kleine Beschreibung:
Im Dorfkern von Gempen fährt man Richtung Gempenstollen bzw. Gempenturm. Wenn man in die Strasse zum Aussichtsturm und Gipfel-Restaurant eingebogen ist,
folgt man der leicht ansteigenden Strasse etwa 500m lang, bis links ein unscheinbarer Weg mit ein paar Treppenstufen weg geht. Dies ist eine gute Einsteigsstelle um einen der unzähligen Downhills in Angriff zu nehmen. Wir sind nach dem Einstieg einfach dem relativ schmalen Weg durch den Wald gefolgt, welcher sich erst relativ weit unten wieder teilt.
Auf etwa halber Strecke (schätzungsweise 5-7 Minuten Fahrzeit) folgt eine relativ lange Gerade auf Waldboden mit viel Laub und einem kleinen Sprung. Nach dieser Passage sind wir links abgebogen (siehe Video) und sind etwa 500m später gleich wieder rechts weiter gefahren, um zur schwierigsten und steilsten Passage zu gelangen.
Von dort ist es auch nur noch ein recht kurzer Weg bis zum Ende der Abfahrt, wo man auf die breite Hauptstrasse oberhalb des Schiessplatzes gelangt.
Der ganze Downhill geht ca. über 300 Höhenmeter/ 3-4km, und dauert je nach Geschwindigkeit zwischen 10 und 15 Minuten.
Je nach Übung bzw. Fahrtechnik eignet sich ein All-Mountain Bike, also ein Fully/Full Suspension MTB wie z.B. unser Sunfire Alu, mit welchem die Runde absolviert wurde, sehr gut. Gute Techniker können die Abfahrt sicher auch mit einem leichten Hardtail bewältigen – für meinen Geschmack eignet sich ein Fully jedoch besser, da der Downhill auch einige kleinere Sprünge und gröbere Passagen beinhaltet.
Falls Sie weitere Tipps für Bike-Touren in der Umgebung Basel oder insbesondere am Gempen brauchen, fragen Sie doch am besten bei uns im Bike und Velo Shop in Basel,
oder setzen Sie sich mit unserem befreundeten Bike-Guide Dominic von Adventure-Bike in Verbindung!
Hier finden Sie das Video der Abfahrt
Besuchen Sie uns doch in Zukunft auch auf unserem Youtube- oder Vimeo-Kanal, wir werden dort in Zukunft sicher auch wieder Videos von tollen Abfahrten, oder sonstige Tipps posten!
Teil 3. Nun haben wir Felgenbreite, Reifenbreite und den Rollwiderstand bereits in den vorherigen Blogartikeln besprochen. Als letztes noch die empfohlenen Luftdrücke für die entsprechende Felgenbreite.
Es Kommt natürlich sehr auf die Kombination aus Fahrergewicht, Fahrstil, Fahrtechnik, Reifen, Felge, Untergrund und Biketyp an! Ob All-Mountainbike, Cross Country Mountainbike oder einem Carbon Marathon Fully. Pauschal kann man da aber trotzdem gewisse Richtwerte geben. Hier nochmals eine generelle Zusammenfassung: Sobald man nicht mehr auf Teer fährt bringt ein niedriger Luftdruck weniger Rollwiderstand. Die Empfehlung ist somit eigentlich immer, so wenig Luftdruck wie möglich zu fahren, gerade so wenig, dass es keinen Durchschlag gibt.
Die Theorie dahinter: Wenn das Rad einen hohen Luftdruck hat, dann hüpft man quasi hoch und runter. Das heißt, dass die Geschwindigkeit in eine vertikale und tangentiale Komponente aufgeteilt wird. Die vertikale geht natürlich verloren. Je geringer diese nun ist, desto besser ist de fakto der Rollwiederstand. Wenn man jetzt einen Reifen mit wenig Luftdruck fährt, dann kann dieser Reifen quasi das Hüpfen schlucken. Dadurch wird der tangentiale Anteil geringer -> Weniger Rollwiederstand
Fahrertyp, Reifenbreite, Luftdruck
XC Race bis 2.2 Zoll: 1.9-2.3 Bar
All Mountain 2.2-2.4 Zoll: 1.7-2.2 Bar
Enduro, ab 2.4 Zoll: 1.6-2.1 Bar
Um auch wirklich exakt 1.7-2.0 Bar Druck im Reifen zu haben, sollten Sie mit einem Luftdruckmanometer nachmessen. Die Manometer an Standpumpen sind oft nicht präzise genug.
HILITE-BIKES
Hilite-Bikes ist der neue Schweizer Hersteller von günstigen, leichten und stabilen Alu-, Carbon-, Stahl- und Titan-Fahrrädern. Ob Rennrad, Di2 Rennrad, Mountainbike, Trekking-, City- oder Triathlonrad, ob Hardtail, Fully, 29er/Twentyniner, Allmountain oder Cross Country – bei uns wird jedes Velo individuell auf Ihre Wünsche und Bedürfnisse abgestimmt. Wir verschmelzen Rahmenmodell, Ausstattung, Farbe und Ihre Masse zu einem perfekt auf Sie abgestimmten Gesamtkonzept! Wir sind spezialisiert auf Rohloff-Nabenschaltungen, Laufradbau, BionX- und Ansmann-Nachrüstsätze, Rahmen und individuelle Umbauten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Onlineshop oder in unserem Bike Shop in Basel!
Als Einsteiger oder Anfänger stellt man sich beim MTB/Bike-Kauf viele Fragen.
Besonders sinnvoll ist, wenn man sich vor dem Gang zum Fachhändler (natürlich am besten zu uns
) bereits einige Gedanken gemacht hat.
Für uns ist es immer einfacher, wenn der Kunde/die Kundin bereits weiss, was er oder sie will. So kann man zielgerichtet beraten und Sie kommen schneller zu Ihrem passenden Wunschbike.
Zuerst machen Sie am besten einen Kassensturz, damit Sie wissen was ihr Budget ist: Ab etwa CHF 1500.- kriegt man bereits ein sehr gut ausgestattes und vernünftiges Bike.
Viel wichtiger ist aber die Frage, was Ihr zukünftiges Einsatzgebiet sein wird.
Fahren Sie am liebsten
- Freeride/Downhill?
- Touren?
- Enduro?
- Rennen?
a) Als richtiger Freerider möchten Sie vor allem bergab fahren. Schwierige Passagen und Sprünge machen Ihnen Spass und Sie fühlen sich auf dem Bike sehr sicher. Bergauf fahren Sie lieber mit der Gondel, als auf dem Bike.
b) Sie sind Tourenfahrer und möchten am liebsten lange Wochenendtouren machen, oder vielleicht Mal eine kurze Feierabendrunde.
Schwierigen, technischen Passagen gehen Sie eher aus dem Weg und fahren lieber auf Schotter oder Waldstrassen. Sie mögen es generell eher gemütlich, und legen keinen Wert auf neue Bestzeiten. Deshalb ist auch die Sitzposition auf Komfort ausgelegt.
c) Sie sind Enduro-Biker und mögen Action und Adrenalin, herausfordernde Trails und schnelle Abfahrten sind genau Ihr Ding. Da sie auch sehr gern längere Ausfahrten unternehmen, ist die Sitzposition wie beim Tourenfahrer eher gemütlich.
Sie mögen es, wenn es Steine, Wurzeln und andere Hindernisse hat, denn hier können Sie Ihr technisches Können ausspielen. Das Bike unterstützt Sie dabei mit viel Federweg und gutem, einfachem Handling.
d) Der Race-Biker: Ihnen ist die Performance und Geschwindigkeit am wichtigsten. Sie möchten möglichst schnell sein, ob am Hausberg oder bei einem richtigen Wettkampf. Hier zählt jedes Gramm und jedes Teil an ihrem Fahrrad dient dazu, sie noch schneller zu machen.
Wichtig: Für Frauen gibt es oft spezielle Lady-Bikes. Wir führen so etwas nicht im Sortiment, da kleineren Rahmen genauso gut angepasst werden können. Mittels unserer erhobenen Messdaten und der Software kann JEDES Bike individuell an den Kunden/die Kundin angepasst werden. Gerade kleinere Frauen benötigen oft kürzere Vorbauten, Kurbeln (z.B. 165mm) und weniger breite Lenker. Da jeder Kunde/jede Kundin bei uns ausgemessen wird, stellt dies überhaupt kein Problem dar.
MTB-Typen
a) Hardtail/ Racebike:
Dieses Bike ist leicht, wendig und schnell. Durch den fehlenden Dämpfer am Hinterrad allerdings auch weniger komfortabel als ein Fully.
Der Verzicht auf den Dämpfer macht das Bike allerdings pflegeleicht und verhältnismässig günstig.
Die meisten Rennfahrer fahren im Cross Country-Wettkampf ein Hardtail. Ein Hardtail eignet sich in der Regel nicht für schwierige technische Passagen, da Traktion und Grip nicht so gut sind wie bei einem Fully. Dafür ist man sonst entsprechend schneller da das Bike leichter und steifer ist, und es kein Nachwippen des Dämpfers gibt. Scheibenbremsen sind zu empfehlen, jedoch nicht unbedingt zwingend. Gute V-Brakes bringen fast genauso gute Verzögerungswerte
Eine Untergruppe bilden hier die 29er Hardtails, welche 29″ grosse Laufräder haben. Sie sind einfacher zu fahren und rollen aufgrund der grösseren Räderauch etwas besser, besonders über Löcher, Wurzeln und andere Unebenheiten. Wir sind von diesem Trend überzeugt und haben selbstverständlich auch Twentyniner im Sortiment.
b) Marathon oder Race-Fully
Ein leichtes Race-Fully ist das Richtige für Sie, wenn Sie gerne auch länger und vielleicht sogar wettkampfmässig auf schwierigem Untergrund unterwegs sind. Der Federweg ist eher kurz (80-100mm) und die Federung straff. Für schwierige Sprünge ist also eher nicht geeignet.
Die Reifenbreite ist eher gering (2-2.25″) und die Sitzposition aerodynamisch günstig und weit nach vorne gebeugt.
Scheibenbremsen sind hier – wie an jedem Bike welches in Rennen eingesetzt wird – pflicht.
c) Touren- oder Allmountainbike/-Fully
Im Gegensatz zum Marathon oder Race-Fully ist hier der Federweg mit rund 140mm länger und der Komfort grösser.
Dieses Bike eignet sich für praktisch jedes Gelände, am besten jedoch wenn es richtig grob zur Sache geht.
Dank der komfortableren Sitzposition und dem längeren Federweg, welcher mehr Fehler verzeiht, eignet sich dieser Biketyp
besonders gut für Anfänger/innen und Einsteiger/innen. Die Reifen sollten ebenfalls etwas breiter gewählt werden, damit man
etwas mehr Traktion und Grip hat (mehr als 2.25″). Das Gewicht spielt bei diesen Bikes eine untergeordnete Rolle, deshalb darf ein solches Bike auch 12,5-13,5 kg wiegen.
d) Endurobike
Dieser Bike-Typ fühlt sich bei Abfahrten noch wohler, als alle bisher aufgeführten Räder. Mit einem Endurobike kann man zwar noch relativ passabel klettern, richtig schnell ist es dort allerdings nicht. Dafür ist der Rahmen robuster, der Federweg länger (min. 160mm), und der Komfort noch grösser. Dieses Bike steckt alles weg, selbst grobe Felsblöcke und gefährlichste Wurzeln. Damit man in Abfahrten am Limit nicht in Schwierigkeiten kommt, sollte auch unbedingt darauf geachtet werden, dass besonders stabile Laufräder, am besten mit 32 Speichen, verbaut werden, und auch die Scheibenbremsen entsprechend dimensioniert sind. Wir empfehlen min. 180er Scheiben, vorne wenn möglich sogar welche mit 203mm Durchmesser.
e) Freeridebike
Wenn Sie ein Action- und Adrenalin-Junkie sind, dann führt kein Weg an einem Freerider vorbei. Möglichst schnell und actiongeladen unten sein, heisst hier die Devise. Die Sprünge können nicht in der Anzahl und Höhe nicht hoch genug sein. Der Federweg sollte deshalb unbedingt
170-200mm betragen, wobei auch hinten genügend Federweg vorhanden sein sollte. Diese Bikes sind wegen ihrer Geometrie und dem grossen Federweg nicht mehr uphill-tauglich. Deshalb spielt das Gewicht hier keine wirkliche Rolle mehr. Stabil, robust, am besten unkaputtbar sollten Rahmen und Laufräder sein. Die Bremsscheiben sollten hier rundum einen Durchmesser von 203mm haben. Wichtig: Wer einen Freerider/Downhiller kauft, sollte auch ein wenig Geld in Schutzkleidung investieren. Denn: Je besser das Bike, desto höher die potenziell erreichbare Geschwindigkeit. Wer da ohne Schutzkleidung wie z.B. einen Integralhelm, einen schlimmen Sturz hat, riskiert schnell sein Leben.
Generell wichtig beim Kauf eines Mountainbikes sind folgende Punkte:
Rahmen:
Nachdem die Grundsatz-Entscheidung Hardtail oder Fully gefallen ist, müssen Sie sich nun für einen Werkstoff entscheiden. Wir haben Alu-, Carbon-, Titan- und in Kürze auch Stahlrahmen im Angebot.
Mit einem Alurahmen macht man sicher nichts falsch. Er ist steif, leicht, verhältnismässig robust und günstig.
Ein Carbonrahmen ist teurer als ein Alurahmen, jedoch viel leichter und extrem steif, dafür aber auch anfälliger bei ruppiger Fahrweise. Deshalb sind Freeride- und Downhillbike auch niemals aus Carbon gebaut. Schäden an Carbonrahmen lassen sich kaum mehr reparieren.
Titan ist ein extrem widerstandsfähiger und leichter Werkstoff. Er ist praktisch unzerstörbar, lässt sich aber im Falle des Falles trotzdem gut reparieren. Leider ist Titan recht teuer, dafür aber auch exklusiv und sehr speziell. Wir bieten Titanrahmen auf Mass an, der Rahmen ist dann also ein absolutes Einzelstück und kein Produkt von der Stange.
Stahl wiederum ist nicht sehr steif, eher schwer, dafür aber sehr, sehr robust, günstig und leicht zu bearbeiten/reparieren.
Downhill- und Freeridebikes sind oft aus Stahl gefertigt, da dort das Gewicht keine Rolle spielt, und sie sehr widerstandsfähig
gegenüber Stürzen, Schlägen etc. sind.
Komponenten:
Abgesehen von Ihrem Budget, hängt die Wahl der Komponenten vor allem davon ab, wie viel Sie fahren möchten. Bei einer geringen Km-Leistung von 1000-2000km pro Jahr, reichen günstige Komponenten wie Sram X7 oder Shimano Deore bzw. SLX völlig aus. Wer deutlich mehr fährt, sollte zur Shimano XT oder Sram X9 bzw. X10 greifen. Für Vielfahrer und den ambitionierten Renneinsatz empfiehlt es sich Top-Produkte wie die Shimano XTR oder Sram XX zu verbauen.
Es ist oft Geschmackssache welche Art von Brems- und Schaltgriffen zu bevorzugen sind (Drehgriff oder Daumenschalter/Rapidfire-Plus).
Wichtig ist nur, dass Sie darauf achten, dass keine Komponenten gemischt werden. Leider ist es besonders bei Billig-Produkten zu beobachten, dass “heimlich” weniger hochwertige Komponenten verbaut werden (z.B. Billig-Bremsen, Schaltwerke, Wechsel etc.). Dies geht oft auch auf Kosten der Sicherheit – bei einem Mittelklasse-Wagen würden Sie schliesslich auch keine Bremsen aus einem Smart verbauen wollen! Deshalb ist es unser Leitspruch, immer eine komplette Gruppe mit gleichwertigen Teilen zu verbauen, ausser der Kunde hat einen expliziten Sonderwunsch.
Als Spezialist für Rohloff Nabenschaltungen können wir diese natürlich nur empfehlen. Der Vorteil der Nabenschaltung liegt in ihrem niedrigen Wartungsaufwand und der guten Zuverlässigkeit. Rohloff gilt als absolut unkaputtbar! Da der Hinterbau ohne Wechsel, Schaltauge etc. auskommt, sieht das Velo schlicht und aufgeräumt aus. Zudem können sich keine Äste, Blätter oder Dreck im Wechsel verfangen. Damit gehören Schaltprobleme der Vergangenheit an!
Laufräder:
Je nach Einsatzgebiet ändert sich auch der Laufradtyp. Besonders wenn Sie in grobem Gelände unterwegs sind, sollten Sie stabile und etwas schwerere Laufräder kaufen.
Generell gilt: Je weniger Speichen, desto leichter, und umgekehrt: Je mehr Speichen desto stabiler und wartungsfreundlicher. Wenn Sie also mehr Wert auf Geschwindigkeit und Gewicht legen, dann sollten Sie zu einem unserer besonders leichten, handeingespeichten Laufradsätze greifen. Für schwerere Fahrer, ab ca. 80kg empfiehlt es sich, min. ein 32-Speichen-Laufrad zu fahren. Besser noch sind hier sogar Räder mit 36 Speichen. Laufräder mit weniger als 28 Speichen sind schwierig zu warten, da Sie bei einem Höhen- oder Seitenschlag kaum noch richtig zentrierbar sind.
Rahmengrösse/Sitzposition:
Mit unserem Vermessungssystem und der entsprechenden Software, sind wir in der Lage jeden Kunden/jede Kundin auszumessen
und die richtige Rahmengrösse zu finden. Dazu kriegen Sie von uns immer den passenden Lenker, Vorbau und Sattel. Wir sind auch flexibel, falls einmal etwas nicht passen sollte (z.B. Sattel, Lenkerbreite, Vorbaulänge). Wir tauschen solange, bis Sie sich auf Ihrem Velo zu 100% wohl fühlen.
Hardtail oder Fully? Eine Glaubensfrage bei der sich manche durch das halbe Internet lesen – doch Ende gibt es kein richtig oder falsch. Es geht schlicht um ein Abwägen von Prioritäten. Welches Konzept passt besser zu dir?
Wir wollen bei der Entscheidung etwas helfen und Vor- bzw. Nachteile benennen. Grundsätzlich muss das Anforderungsprofil auf das Material abgestimmt werden und das wichtigste ist ein passender Rahmen. Für ein Fully muss mit ca. 1000 CHF mehr gerechnet werden bei gleicher Ausstattung bzw. Komponentengruppe. Ein Alu-Hardtail Mountainbike der gleichen Preisklasse wie ein Alu-Fully Mountainbike ist immer leichter. Ein Hardtail ist immer besser wenn es um das Bergauffahren geht. Ein Fully ist besser wenn es dann wieder den Berg runter geht. Hier musst du selber wissen wo deine Priorität liegt. Dasselbe gilt natürlich für Carbon Hardtail versus Carbon Fully.
1. Budget definieren. Für das gleiche Budget bekommt man ein besser ausgestattetes Hardtail
2. Priorität bei Rahmen?
3. Wo wird mehrheitlich gefahren: 80% S0 und S1 und 20% S2
4. Prirität berghoch oder bergab
5. Wie viel Zeit und Aufwand will ich in Putzen & Pflege stecken?
6. Stört mich ein systembedingtes Wippen bei einem Fully, wenn ich dafür bessere Traktion habe?
7. Nehme ich das Mehrgewicht in Kauf?
8. Liegt die Priorität bei Komfort oder eher bei direkterem Fahrgefühl?
9. Die Preisdifferenz zum Fully kann für hochwertigere/leichtere Teile am Hardtail verwendet werden
10. Wenn Du ein Rad willst, welches Du nie mehr hergibst, dann nimm am besten ein Titan-Hardtail.
Mit einem Hardtail kann man eine Abfahrt oder auch einen Downhill mal locker runterschwänzeln. Ein Carbon-Hardtail ist der Sportwagen unter den MTBs. Deshalb sind Carbon-HTs auch (fast) immer das bevorzugte Renngerät der Profis. Das leichtere Hardtail zieht flugs, direkt und mit bestechender Agilität davon. Diese Fahrt auf Schotter endet mit deutlichem Vorsprung fürs Hardtail. Aber: Auf eher zähen und verblockten Trailpassagen muss der Hardtail-Pilot raus aus dem Sattel, aktiv arbeiten und die Vibrationen aus den Oberschenkeln wegfedern. Momente, in denen der Fullyfahrer noch etwas länger bequem sitzend beherzt in die Pedale tritt und Meter für Meter gutmacht. Ein gut balanciertes Fahrwerk verleiht dem Ausflug ins Unterholz etwas Dynamisches und sorgt für angenehmen Flow. Beim Downhill zieht das Fully dann davon, der Hardtail-Pilot muss mehr Haltearbeit mit den Armen verrichten. Zudem: Fahrspaß und Fahrsicherheit bleiben beim Hardtail etwas auf der Strecke. Selbstverständlich lässt sich der Nachteil durch Fahrtechnik kompensieren – regelmässiges Technik-Training auf dem Bike sollte sowieso jeder machen.
Beim Bergauf behauptet das Hardtail auf Schotter oder leichteren Trails seine Stellung. Je gröber der Untergrund, desto schneller macht das Fully Boden gut. Der gefederte Hinterbau hält das Hinterrad länger am Boden und sorgt für bessere Traktion. Bei Sprintattacken im Wiegetritt hat der Hardtail-Fahrer wieder die Nase vorn.
Erstaunlich: Spirometriemessungen beim Uphill auf Schotter ergaben, dass sich beim Speedfaktor, also dem Verhältnis von Durchschnittsgeschwindigkeit und Körperleistung, keine nennenswerte Unterschiede zwischen Fully- und Hardtail ergaben. Je kerniger jedoch die Strecke wurde, desto deutlicher verschiebt sich der Vorteil in Richtung Fully. Das Fahrwerk schluckt keine Leistung, es schont den Körper!
Wir empfehlen einfach eine Probefahrt mit Hardtail (Carbon / Alu) und Fully (Carbon / Alu) und dann kann jeder selber entscheiden welches Bike sich besser anfühlt.
Die Bike Days finden auch 2012 wieder in Solothurn statt. Der Termin wurde für nächstes Jahr auf das Wochenende vom 4. bis zum 6. Mai 2012 gelegt.
In den vorherigen Jahren vom 11. bis zum 13. Mai geplant, entschied sich der Veranstalter aufgrund einer Terminkollision mit einem Cross-Country-Weltcuprennen zur Vorverlegung der Bike Days.
Dadurch werden auch wieder Top Profi-Athleten an der Startlinie zum Racers Bikes Cup stehen.
Wir werden unser Zelt in der grossen Bike Expo aufstellen. Mitbringen werden wir unsere Produkte und Neuheiten wie z.B. das Sunfire All-Mountainbike, Onyx FL Carbon Fully und unser neustes Modell das Carbon Rennrad Theon FL Di2, ausgestattet mit der elektonischen Schaltung von Shimano der Ultegra Di2 6770. Die meisten mitgebrachten Räder können auch auf dem Gelände oder der Strecke getestet werden.
CC-Racebikes wie das Thao FL Carbon haben HILITE unter Rennfahrern bekannt gemacht. Immer öfters sieht man Rennfahrer auf unserer Carbon Rennfeile. Das Hardtail Theon Alu ist ebenfalls sehr schnell, allerdings etwas günstiger.
Hilite-Bikes wie etwa das Carbon-Hardtail Thao FL Carbon (FL steht übrigens für “Featherlight”) richten sich in der Regel an ehrgeizige, rennaffine Fahrer. Mit der Novität der 29er Thao Alu bauen wir nun die Hardtailsparte in Richtung Tourenbiker aus. Im Mittelpunkt des 29er steht der voluminöse Alu-Rahmen, der mit Details wie wie dem quer ovalisierten Ober- und Unterrohr gleichzeitig steifigkeits- und gewichtsoptimiert ist.
Im Fahrbetrieb glänzen unsere leichten Rahmen wie der Thao Alu, welchen es ab 1350gr gibt, durch betonten Vorwärtsdrang, welcher das Resultat des sehr steifen Rahmens und der leichten Laufrädern ist. Auf dem Trail agieren unsere Räder sehr sicher, verwöhnen vor allem dank Rock Shox Reba, Magura Menja/Durin und Fox Federgabeln mit viel Komfort und Kontrolle. In der Abfahrt liegen unsere Räder sehr satt und wirken unerschütterlich. Eher Hardtail-untypisch weisen sie eine hohe Traktion sowie neutrales Handling auf. Auch im Uphill geht das Thao Alu durch den 73° steilen Sitzwinkel sehr entschlossen nach vorne.
Durch Trail-Nadelöhre fädelt sich der Theon-Fahrer dank tiefem Tretlager und breitem Ritchey-Cockpit perfekt. Mit nur 10.5 Kilo in Grösse 48 ist das Thao Alu verführerisch leicht und gleichzeitig gut finanzierbar (1985 CHF).
Unser All-Mountain Fully Sunfire kommt custom-typisch in jeder gewüntschen RAL-Farbe daher. Beim Beschleunigen staunt man nicht schlecht: mit rund 12.2kg (Grundausstattung) bis 10.2kg (Topausstattung) zählt es zu den leichtesten All-Mountains und so geht das Bike in Kombination mit der sportlichen Sitzposition und dem weitgehend antriebsneutralen Viergelenk-Hinterbau zielstrebig nach vorne! Im Uphill staunen alle Tester nur über die enorme Leichtfüssigkeit, die ihm die Fahrer in dem hohen Mass nicht zugetraut haben. Die absenkbare Gabel ist bei unserem All-Mountain Fully standard. Optional kann aber auch eine 150mm Fox Float verbaut werden. Das Fahrwerk kann auf 130mm oder 150mm eingestellt werden und trumpft sogar in verblocktem Gelände auf, wenn andere Hinterbauten noch mehr Reserven bieten. Das grosse Können des Sunfire besteht in der inspirierenden Verquickung aus dynamisch-spielerischem Handling und enormer Laufruhe, speziell in schnellen Downhills. Hier im Blog können Sie noch mehr über unser leichtes ALL MOUNTAIN FULLY lesen.
Getreu unserem Motto “individualize your ride”, haben wir diese Woche für einen Kunden ein ganz spezielles Bike aufgebaut:
An unserem Top MTB Fully-Rahmen Onyx FL Carbon (1850g) haben wir erstmals eine Lefty-Gabel von Cannondale mit 120mm Federweg verbaut! Als Komponenten verwendeten wir die bewährte SRAM X9-Gruppe, X9-Bremsen, Ritchey WCS-Teile und handeingespeichte Laufräder. Die Laufräder bestanden aus Notubes Alpine Felgen mit DT Swiss Aerolite Speichen und Tune Cannonball SL (vorne) und Tune Kong (hinten) Naben (1200g/Satz).
Resultat ist ein wunderschönes und leichtes Mountainbike von knapp unter 10kg.
Grund für den Aufbau war die schwierige Liefersituation bei Cannondale. Das vergleichbare Cannondale RZ One Twenty 0 mit der Lefty-Gabel ist kaum mehr zu bekommen, umso glücklicher sind wir, dass wir diesen ungewöhnlichen Auftrag bekamen und dieses tolle Bike aufbauen durften!
Das Hilite Onyx FL Carbon Lefty ist in der gleichen Spezifikation für CHF 6499.- zu haben.
Falls Sie auch an diesem oder einem ähnlichen Aufbau interessiert sind, melden Sie sich bei uns.
Bei uns ist einfach alles möglich – fragen Sie uns auch bei speziellen und ungewöhnlichen Wünschen!
Wer öfters mit seinem Bike im Dreck unterwegs ist, empfehlen wir durchgehende Züge. Durchgehend heißt den Zug vom Schaltwerk bis zum Schalthebel geschlossen zu verlegen. Wichtig ist folgendes zu beachten und verwenden:
- Druckverlustfreien Kabelhüllen mit kugelsicherem Drahtgewebe für eine reibarme Innenführung
- gedichtete Endhülsen, da diese das ganze System versiegeln
- Die Hüllen vor der Montage mit Öl einsprühen
Einen Reibungsunterschied zu herkömmlich verlegten Zügen merkt man, wenn überhaupt nur im Neuzustand.
Einige Kilometer im Dreck mit offenen Zügen und die Sache schaut wieder anders aus, sprich durchgehende Züge flutschen wesentlich leichter und es friert oder matscht einem so nichts fest. Zudem werten durchgehende Züge die Optik auch noch auf. Geschlossene Züge müssen auch wesentlich weniger geölt/gefettet werden.
Aber wie machen wenn euer Rahmen nicht darauf ausgelegt ist?
- Bei Alurahmen lassen sich die Halter mit einem Dremel und entsprechenden Fräsaufsätzen anpassen bzw aufbohren. Aber aufgepasst! Im Zweifelsfall lieber einen Fachmann machen lassen. An Stahlrahmen geht dies natürlich auch, aber es ist mehr Geduld nötig. Am besten sich aber vorher gut Gedanken machen, da die Lackierung danach natürlich dem Bohrer/Dremel ausgesetzt ist. Aber mit einem Lackstift kann man die Stellen schnell ausbessern. Bevor Sie mit dem Bohrer/Dremel beginnen die Stellen um die Anschläge mit Panzertape abkleben, damit dieser bei der Bearbeitung nicht beschädigt wird.
Was auch geht aber weniger schön ist, ist die Verwendung von Gegenhaltern Klebesockeln. Damit muss nichts am Rahmen manipuliert werden. Diese Klebesockeln sind eigentlich für Hydraulikbremsleitungen an der Gabel gedacht.
Folgende Zutaten Züge etc können verwendet:
Shimano SP41 Bremshüllen mit den schwarz beschichteten Dura-Ace Zügen. Diese gibt es auch farbig!
Es werden von diversen Herstellern geschlossene Zugsysteme angeboten, die aber in der Regel teuer sind. Ein Umbau auf ein geschlossenes System mittels Shimano Züge ist ohne grossen Kostenaufwand verbunden.
Div. andere Hersteller:
Jagwire Schaltzugset Ripcord L3
Sram Schaltzug Kit Flak Jacket
Nokon Konkavex Schalt-Basis-Set MTB
So stehen einem langfristigen Bikevergnügen nicht im Wege!
Nach unserem ALL-MOUNTAIN-BIKES MOUNTAINBIKE TEST/VERGLEICH geht es hier im 2. Teil weiter mit Tipps wie wir unser Touren Enduro unter die Grenze von nun 10.6kg gebracht haben. Vorrausetzung ist die volle Touren-Enduro Tauglichkeit.
Die spektakulären Carbon-Rahmen von den renommierten Hersteller wie Canyon, Cannondale und Specialized sind bei knapp über 2500 Gramm – unser Alu SunFire Alu in 17.5 Zoll bei 2650gr! Und dies bei grösster Alltagstauglichkeit und toller Hinterbauperformance. Der Rahmen glänzt mit variablen 130mm – 150mm Federweg am Heck. Die Geometrie ist für Federgabeln mit einem Federweg von 100 –160mm ausgelegt. Das Hinterbausystem wurde vom einem Fahrwerksspezialisten komplett neu konstruiert. Dabei variiert die Kettenlänge nur minimal, so dass der Vortrieb nie unterbrochen wird. Das SunFire zählt definitiv zu den Long-travel-Racern, mit denen man selbst in unwegsamstem Gelände bestehen kann. Mit vielen Features ausgestattet, schluckt das 150-mm-Bike selbst harte Stöße und bietet dabei eine direkte Lenkung und hohe Spurtreue.
10 Tipps wie Sie Ihr All-Mountain abspecken können:
1. Leichter stabiler Rahmen ist das Herz eines jeden Velos. Wir verbauen unseren SunFire Alu Rahmen mit ca. 2650gr. bei voller Touren und Enduro Tauglichkeit.
2. Wenn der Rahmen das Herz eines Velo ist, dann ist der (Notubes) Laufradsatz die Seele und Match-entscheidend: Wie empfehlen die Notubes Flow, Tune King QR15 Kong mit Aerolite oder die Sapim Superspoke Speichen, gebunden und gelötet. Ca. 1550gr.
3. Eine Shimano XTR 980 3×10 Trail Komponentengruppe
4. Eine perfekt zupackende Magura Martha SL mit mind. 180/180mm
5. Ritchey Superlogic Anbauteile. Das Set besteht aus Superlogic Sattelstütze mit ca. 150gr., Superlogic Rizer Lenker 6° mit 140gr und einem Superlogic Vorbau, 100gr.
6. Selbstverständlich unterwegs mit Notubes Sealant und schlauchlos in Kombination mit griffigen und breiten 2.4 Schwalbe Nobby Nic 675gr. und Rocket Ron Pacestar 530gr. mit Snake Skin.
7. Bei der Federgabel gibt es keine Kompromisse und wir verbauen ohne auf das Gewicht zu schauen den Klassenbesten: Fox Float 150 QR15 bzw die Fox Talas, 1,70 bzw 1,85kg.
8. Mit einem Dämpfer von DT Swiss wie dem XR Carbon kann man schon gar nichts falsch machen, 135gr.
9. Gespickt wird das ganze mit einem Sattel von Selle Italia, dem SLR Flow TT, 140gr.
10. Einer Tune Würger Sattelklemme mit lässigen 29gr. und Ritchey WCS True Grips Lenkergriffe mit 50gr.
Damit hat nun unser SunFire ein Gewicht von 10.6kg erreicht und wir bauen sicher eins der leichtesten wenn nicht das leichteste Serien Fully.


Vom Flowigen Abfahrtsspass bis zum ausgedehnten Toureneinsatz. Die Konstrukteure haben Bikes entwickelt, die bei hohem Tempo oder auf steilen Abfahrten ein besseres Fahrverhalten bieten, dazu erleben wir ein ständiges ein ständiges Wachsen des Federwegs bei Trailbikes. Damit fahren wir natuerlich auch schneller durch schwieriges Gelände, aber einige Dinge bleiben gleich. Wir müssen immer noch mit dem Bike den Berg hochstranpeln. Daher ist es ein niedriges Gesamtgewicht des Komplettbikes, wie auch des Laufradsatzes wichtig. Deshalb haben wir uns entschlossen einen handeingespeichten Laufradsatz mit einer Notubes Felge, Notubes Naben und DT Swiss Speichen zu verbauen die ein niedriges Gesamtgewicht von ca. 1450gr. bieten. Je nach Fahrergewicht/Bedürfnisse entscheiden wir zwischen Notubes Crest oder der Notubes Flow die sich auch schlauchlos fahren lassen. Optional verbauen wir die verstellbare Sattelstütze Rock Shox Reverb um Bergab nicht mit einem hohen Sattel kämpfen zu müssen.
Falls das File nicht korrekt angezeigt wird folgen Sie bitte diesem Link.
Anbei ein Vergleich von unserem Custom-tuned SunFire (variablen 130mm – 150mm Federweg ) mit sechs 2011 “Trendsetter”: Haibike Heet RC, Trek Remedy 9.9, Simplon Dozer AM-3, Rose The Janitor SL, BMC Trailfox TF01, Specialized Stumpjumper FSR Expert EVO.
Fazit: Das Geld für Carbon an einem All-Mountain-Bike könnte besser angelegt werden, bringt auch meistens nicht wirklich einen Gewichtsvorteil. Manche Carbonteile/Rahmen sind auch schwerer als leichte Alu Rahmen. Man vergleiche nur unseren Aufbau mit einem Alu Rahmen mit einem Trek Remedy…besser legt man das Geld mit vernüftigen (leichter und steiffer) Laufrädern und Anbauteilen an. Unser selbstgewogenes All-Mountainbike mit 11.2 kg bringt das niedrigste Gewicht auf die Waage und ich bin sicher das unsere Hinterbauperformance mit zu den besten gehört, was der Markt derzeit zu bieten hat. Mit den Custom-tuned Umlenkhebel und dem DT Swiss M210 Dämpfer spricht der Hinterbau extrem gut an, reduziert den Pedalrückschlag auf ein Minimum und nutzt spürbar den ganzen Ferderweg aus. Der Hinterbau ist sehr steif und arbeitet in jeder Situation mit. Das Wippen gegenueber der Standardkonfiguration wird stark reduziert. Dies kombiniert mit einem starken Laufradsatz, einer hochwertigen Federgabel von Fox und Anbauteilen von Ritchey lässt die hochdekorierte Konkurrenz doch blass erscheinen, vor allem wenn man auch den Preis vergleicht.
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