Hilite Bikes

Nach meinem Beitrag zur Reifenwahl bei Paris-Roubaix hier ein Artikel der sich nahtlos daran anschliesst, da es auch wieder um Luftdruck und Reifenwahl geht. Es scheint das am Giro die Anzahl von 23C Reifen weiter kleiner wird. Eine grosse Anzahl an Pro Teams ziehen 25C Reifen den dünneren vor.

Durch den weiteren Zustrom an Carbon-Laufräder im Pro-Peloton bekommt einen deutlichen Trend weg von der klassischen 23c Reifen zu 25C Reifen. Seit Jahrzehnten wurden die klassischen 23C Reifen von den Pro Team  bevorzugt. Es war lange der beste Kompromiss zwischen Aerodynamik, Grip, Rollwiderstand und Komfort.

Ich denke seit dem letzten Jahr wandeln sich hier die Ansichten. Beim Giro, ist laut einem einer Studie von Velonews der Niedergang von 23C Reifen zu sehen, hin zum etwas fetteren 25c. Viele der Teams mit fortschrittlicher technologischer Denkweise sind bereits seit längerem mit 25C Reifen auch auf normalen Straßen unterwegs. Ganz zu schweigen wenn das Rennen Abschnitte mit Pflastersteinen oder Kies/Schotterstrassen enthält.

Alle Firmen die den Wechsel bereits eingeläutet haben, sind auch auf der neuesten Generation von breiteren Felgen unterwegs wie den Firecrest von Zipp, Hed, Shimano und Bontrager.

Es braucht nicht viel Überzeugung und meist reicht eine Probefahrt um Fahrer davon zu überzeugen, dass ein breiterer Reifen von Vorteil ist. Unter denjenigen mit einem Faible für Tradition, es ist immer noch ein schwer zu verkaufen, und selbst innerhalb der Teams, die weitgehend die Änderung gemacht haben gibt es noch ein paar Fahrer auf dünnerenReifen.

Der grosse Vorteil

1: geringerer Rollwiderstand

Folgende Daten bereitgestellt von Schwalbe sprechen für sich. Gezeigt wird der Rollwiderstand bei 4 unterschiedlichen Reifenbreiten gemessen an einem Schwalbe Durano bei 30km/h und 50kg Zuladung pro Laufrad

 

2: erhöhter Grip

Bei einem grösseren Reifen nimmt die Auflagefläche zu und dadurch erhält man eine höhere Haftung. Auch hat Gummi die Eigenschaft, dass mit zunehmendem Druck der Haftbeiwert abnimmt. Bei gleichem Druck (Kraft pro Fläche) hat der 25er Reifen eine größere Oberfläche (25/23=1,09).

 

3: höheren Komfort

Breitere Reifen können dank dem grösseren Luftvolumen mit weniger Druck  gefahren werden. Es braucht nie mehr als 8 bar (116psi)  auf einem 25C um schnell und komfortabel unterwegs zu sein. Es benötigt rund 1 bar (15 psi) weniger als bei einem 23c Reifen. Als Faustformel für den Luftdruck kann man auch mal von 10% vom Körpergewicht in bar ausgehen. Bei Auch kann vorne ein um 0.5 bar reduzierter Luftdruck angewendet werden. Also bei mir wäre das hinten 7.5 und vorne 7 bar.

Einige Felgenhersteller haben ebenfalls damit begonnen breitere Reifen zu empfehlen. Auch hat sich in den letzten 2 Jahren die Felgenbreite um 2-5mm verbreitert. Natuerlich ist ein 25C Reifen in einer schmalen Felge (19 und 21mm) nachteilig und hat auch einen negativen Einfluss auf die Aerodynamik. Aber nun mit den neuen Felgengeneration wo die Felgen bis zu 24mm breit bauen, passt ein 25C Reifen perfekt in die Felge. Obwohl ein 23mm meist schneller im Windkanal getestet werden, ist der Unterschied zwischen 23 und 25 auf einer breiten Felge, in der Regel recht klein – und anscheinend klein genug, um durch die anderen Vorteile aufgewogen werden.

- Beim Giro verbaut Shimano auf den 50mm hohen Felgen 25C Vittoria Corsa Evo SC

- Bei Sky ist ein Veloflex 24C Reifen berbaut, die tatsächlich eher 24,9 mm messen

- Orica-Green Edge hat Continental Competition 25C Reifen montiert.

- RadioShack-Nissan läuft auf einem 25C Schwalbe Ultremo HTs auf ihre 27mm-weiten Bontrager Aeolus 5 D3 Felgen.

- Omega Pharma-Quick Step und Saxo Bank, die zuvor verwendet haben Zipp 303 / 404 Firecrest Räder Specialized Reifen in einer 25.4mm Breite sein.

etc. so kann noch fast jedes andere Team aufgezählt werden und zeigt den Trend schon sehr deutlich.

 

Fazit: Rollwiderstand ist bei einem breiteren Reifen niedriger bei gleichem Reifendruck. Wenn man nun aber den Reifendruck noch etwas erniedrigt fallt der Rollwiderstand dann sogar noch mehr.

Um diesen Umstand neu Rechnung zu tragen haben Kunden von HILITE-Bikes.com bei uns ohne Aufpreis beim Kauf eines Theon Al bzw Theon Fl Carbon Rennrad die Wahl zwischen 23C und 25C Reifen von Conti!!!

In diversen Medien wie sogar der NZZ wurde bereits in dem Beitrag “Innovationen für Strasse und Gelände” über eine angebliche neue Neue 11-Gang Shimano Dura-Ace geschrieben.

Nun sind am zur Zeit stattfindenden Giro einige Rennräder mit einer Prototypen Version der angeblichen neuen Shimano Dura-Ace 11-Fach Gruppe 9000 unterwegs. Tolle Bilder sind ebenfalls zudem aufgetaucht.

Shimano Dura-Ace 11-fach Gruppe ist noch ein Prototyp aber scheint ziemlich nahe an der endgültigen Version. Ein komplettes Redesign ist sichtbar, von einer ganz neuen, vierarmigen Kurbel mit neuer  Hebelergonomie. EInem extrem hohen Umwerfer mit Parallelogramm. Und, natürlich hat die Gruppe nun 11 Gänge, was eine gewisse Umgestaltung der aktuellen Shimano-Freiläufe notwendig machen wird. Die Bilder wurde an einem Pinarello Carbon Rennrad des Team Sky gesichtet. HILITE-Bikes freut sich die neue Gruppe, falls Sie dann kommt am Theon Carbon Rennrad zu montieren

Wer ist der beste Bergfahrer in der Euregio-Basel ? Mit der Schwarzwaldkönig Serie gibt es nun eine attraktive Serie diesen zu ermitteln.

“Wir veranstalten hier direkt in der Euregio-Basel den Schwarzwaldkönig, eine Serie für alle Radsportler, die aus insgesamt 4 Bergeinzelzeitfahren besteht:

24.06. Blauenkönig: Badenweiler-Blauen, 9 km, 750 Höhenmeter
01.07. Ebringer Bergsprintkönig: Ebringen-Berghauser Kapelle, 3 km, 300 Höhenmeter
08.07. Kandelkönig: Waldkirch-Kandel, 12,5 km, 930 Höhenmeter
22.07.: Freiburg-Schauinsland, 11,5 km, 800 Höhenmeter

Alle Rennen mit Chip Zeitnahme. Für die Serienwertung reichen drei Ergebnisse (bei 4 Ergebnissen ein Streichresultat).

Die Online Anmeldung und alle Infos zur Schwarzwaldkönig Serie findet Ihr auf http://www.schwarzwaldkoenig.de

Der eine oder andere auf Bergrennen spezialisierte HILITE-Bikes-Testtam Fahrer wird sicher auch teilnehmen. Allen viel Erfolg bei dieser Serie.

Zuück von den Bike Days 2012 aus Solothurn die ein toller Erfolg für HILITE-Bikes war.

Sehr viele Interessierte gab es für unseren Pinion Rahmen mit einen Rahmenschloss für den Gates Carbondrive, komplett integrierte Schalt- /Bremszüge und einer integrierten Sattelstütze aufwartete. Neben dem Pinion Titan Rahmen hatten wir auch noch ein Titan Rennrad ausgestattet mit der neuen Sram Red und einem Endgewicht von 6.2kg dabei und wohl das leichteste Carbon 29er mit einem Gewicht von nur 8.3kg!!!

Detailbilder werden folgen.

Anbei ein paar Impressionen von unserem Stand und nun freuen wir uns schon wieder auf Bike Days 2013 in Solothurn, die vom 03. bis 05. Mai 2013 stattfinden



 

Die Shimano Custom Fit Technologie wurde für die Profis entwickelt – und nun bei HILITE erhältlich für alle.

Kurzzusammenfassung: Erst Sohle, dann Schuhe bei 120 Grad in den Ofen stellen. Mit Hilfe des Plastibeutels wird danach ein Vakuum um Schuh und Fuss erzeugt, in dem das thermolabile Material auskühlt. Das Ergebnis ist ein Schuh, mit perfekter Passform. Kein drücken, kein Scheuerm. Über zwei Klettverschlüsse und einer Ratsche knallt man den Schuh ordentlich zu.

Das Ziel bei der Entwicklung der Shimano Custom-Fit Fahrradschuhe war es, den Bedürfnissen der Profis nach höchster Stabilität und optimaler Kraftübertragungbei gleichzeitiger angenhmem Tragekomfort einen Schritt näherzukommen.

Dies ist gelungen, und das Resultat sind Schuhe, die dem Fuss des Fahrers mittels eines thermoplastischen Verfahrens individuell angepasst werden. Der Schuh sitzt wie eine zweite Haut und gibt hervorragende Stabilitaet. Inder Schweiz würde man sagen sie passen wie “Finken” (Hausschuhe). Durch die perfekte Passform wird dird die Kraft optimal übertragen, und zudem werden Druck- und Reibstellen effektiv vermieden. Und das beste ist, dass von dieser Technologie nicht nur Profis profitieren, sondern alle Radfahrer, die sich für ShimanoCustom-Fit Schuhe entscheiden.

Modelle wie SH-R315, SH-M315, SH-R241 oder auch SH-M240 sind u.a idividuell anpassbar.

Shimano empfiehlt ausdrücklich die Custom-Fit Anpassung bei einem autorisierten Fachhändler wie HILITE-Bikes in Basel. Wir haben den zur Anpassung notwendigen Ofen und auch die entsprechende Schulung erhalten um Ihnen Ihren neuen Custom-Fit Schuh perfekt anzupassen.

Filgende Schritte werden  durchgeführt:

1: In einem speziellen Ofen werden die Schuhe/Innensohlen erhitzt

2: Der Schuh wird erhitzt und an den Fuss angepasst

3: Ein spezielles Vakuumverfahren für perfektes Anschmiegen

4: Anpassen der Innensohlen

Die HILITE Philosophie ist es IHREN FAHRSPASS ZU MAXIMIEREN und deshalb wird nicht nur Ihr HILITE-BIKE genau auf Sie zugeschnitten sondern auch Ihr Schuh.

sondern auch Ihr Schuh wird bei uns auf Sie angepasst. Für uns steht die persönliche Beratung an erster Stelle. Das heisst: Wir gehen auf die Wünsche und Anforderungen von Ihnen so genau wie möglich ein. Jede individuelle Anpassung beginnt dann mit der exakten Vermessung für den Rahmen. Sie setztsich fort mit den ergonomische wichtigen Elementen – Lenker, Vorbau, Sattelstütze, Sattel – und reicht bis zum Schuh-Pedalsystem. Denn die Kontaktpunkte zwischen Menschund Maschine sind besonders wichtig.

Die Radschuhe sind ein ganz wichtiger Baustein für das gute Gefühl beim Radfahren. Rechnen sie einfach mal nach wieviele hundert Stunden sie in Ihren Schuhen stecken. UNd deshalb ist es so wichtig das die Schuhe perfekt sitzen. Zum einen muss der Fahrer sich wohlfühlen, und es dürfen auf gar keinen Fall Druckstellen entstehen. Zum anderen ist der Schuh für die Kraftübertragung von riesiger Bedeutung. Eigentlicher Clou aber ist die Custom-Fit Sohle:  Die Sensomotorik wird deutlich verbessert.

Nicht nur unsere Testteam Fahrer berichten begeistert vom deutlich höher empfundenem Komfort und stellen bessere Leistungsfähigkeit fest. Auch kommen immer mehr Triathleten und ambitionierte Rennrad-  und Mountainbikefahrer zur Custom-Fit Anpassung. Was bringt das ganze: Eine optimierte Sitzpositzion kann die Leistungsfähigkeit deutlich steigern.

Sicher kennt Ihr die TED talks. Ich muss zugeben das die TED Talks neben meiner Selbstständigkeit mit HILITE-Bikes die einzige Weiterbildung ist die ich mir zur Zeit gönne.

Graham beschreibt in seinem kurzem Vortrag, dsas der Mensch lernen soll mit weniger Dingen auszukommen. Nicht seinen Standard runterschrauben aber die Technologie intelligent nutzen um mit weniger auszukommen. Weniger Sachen bedeuten auch eine grössere Freiheit. Das ist der Grund weshalb ich das radfahren so Liebe. Es ist wie im Vortrag: Weniger = mehr. Er sagt Wir sollen nicht weniger kaufen aber Produkte kaufen die u.a. haltbarer sind.

Deshalb Liebe ich mein Titan Rennrad, schlicht, leicht steiff und wird mich hoffentlich viele Jahrzenhnte begleiten.

 

“Als ich vor Jahren mit den Rennrad Straßenrennen anfing, hatte ich noch keine Ahnung, was vor sich geht. Straßenrennen folgen nicht denselben Regeln wie andere Sportarten. Es gibt keine klaren Abgrenzungen wie Runden oder Viertel. Aber die Erfahrung hat mich gelehrt, dass sich viele Ereignisse in verschiedenen Rennen wiederholen und dadurch begann ich die Anatomie der Rennen, zu verstehen.”

Ein Amateur-Rennen oder Kriterium wie das Dienstag Abendrennen von Mölhin läuft in etwa wie folgt ab:

Während der ersten Kilometer bleibt alles ziemlich neutral, bis ein Fahrer sich abzusetzen beginnt. Dann beginnen die ersten Attacken aber niemand kommt wirklich voran, denn alle sind noch frisch und die Vorstellung die nächsten drei bis vier Stunden festzusitzen ist nicht besonders aufregend. Später beginnt sich eine Gruppe von etwa einem halben Dutzend abzusetzen und die Geschwindigkeit des Hauptfeldes reduziert sich. Jeder findet seinen Rhythmus und der Puls pegelt sich bei 120 Schlägen ein. Ein paar schlechtere Fahrer werden jetzt versuchen die Spitzengruppe zu jagen, damit sie nicht im Hauptfeld versauern. Normalerweise landen sie aber im Niemandsland und werden schnell wieder eingeholt. 20 Kilometer vor dem Ziel ist die Spitzengruppe wieder in Sicht und ein paar der besseren Fahrer werden jetzt attackieren und sich dort einnisten. Plötzlich entsteht eine große Gruppe guter Fahrer und das Hauptfeld kann nur zuschauen, während sie langsam Boden gut machen. Das Rennen ist gelaufen.

Natürlich muss es nicht immer so kommen, aber das Szenario ist durchaus realistisch. Das Gute an Straßenrennen ist, dass man nie vorhersehen kann was passiert und egal wie gut man das Rennen “lesen” kann, wer nicht die Beine hat sich durchzusetzen wird niemals gewinnen. Umgekehrt wird selbst der beste Fahrer im Hauptfeld stecken bleiben, wenn er nicht weiß, wie er seine Karten ausspielen soll.

Im Folgenden sind ein paar Vorschläge, wie man sich am besten verhalten sollte.

Konservierung

Spar dir deine Kräfte für das letzte Drittel des Rennens. Klar kommen immer welche auf die Idee, sich früh abzusetzen aber das ist OK. Lass sie einfach davonfahren.

“Nach einem Kilometer beginnt Despuech, ein unbedeutender Fahrer, eine bescheuerte Attacke. Das Rennen dauert noch 140 Kilometer und er beweist damit nur, dass er in der Hölle keine Chance hat. Er selber weiß das auch, aber immer noch besser zu glänzen und dann zu verlieren, als niemals geglänzt zu haben, und trotzdem zu verlieren.”

Kenne deine Gegner

Auch wenn die oben gemachte Aussage durchaus richtig ist, könnte eine gute Fünfer-Gruppe auf die Idee kommen, das Hauptfeld früh in Bedrängnis zu bringen. In diesem Fall sollte man sich dieser Gruppe wohl anschließen. Besonders deswegen, weil das Hauptfeld immer schneller ist, wenn sich die Spitzengruppe früh absetzt. Die Krux ist, dass man wissen muss, welcher Gruppe man sich anschließt. Und dafür wiederum muss man wissen, wer mit wem zusammenarbeitet.

Die Lücke finden.

Man muss sich während des gesamten Rennens seiner Position bewusst sein. Wenn man die Spitzengruppe sieht, sollte man versuchen herauszufinden, wie sich der Abstand zum Hauptfeld verhält. Wird er größer oder kleiner?

“Hier und da wird man immer wieder auf Leute treffen, die einem “Schneller!” zurufen. Anscheinend glauben manche Leute, dass es darauf ankommt, schnell zu fahren.” – Tim Krabbe, The Rider

Der Angriff

“Attackiere die Spitzengruppe so spät wie möglich, aber früher als andere.” – Tim Krabbe.

Die Attacke ist eine Kunst und die Reaktion des Hauptfeldes darauf kann variieren. Oftmals ist die beste Zeit zu attackieren, wenn bereits Bewegung in der Spitzengruppe ist und sie langsam am Ende ihrer Kräfte sind. Dann ist die Zeit für eine harte Attacke gekommen und sich richtig reinzuhängen. Eine weitere Methode wäre die “sanfte Attacke”, die gut funktioniert, wenn man sich an die Spitze setzen will, aber die Gruppe nicht verunsichern möchte. Das Hauptfeld wird dich nicht als Bedrohung ansehen und andere werden dir kaum folgen.

“Jedes Mal, wenn ich mich an die Spitze setze, denke ich: “Heute bin ich stark, also warum sollte ich mich nicht absetzen?” Weil dann meine Chancen sinken. Korrekt. – Tim Krabbe, The Rider

Kenne den Wind.

Vor dem Rennen sollte man immer den Wind und die Karte studieren. Seitenwind ist sehr schlecht und kann das Hauptfeld in einzelne Gruppen zerspringen lassen. Wenn eine Kurve kommt, an der Gegenwind oder Rückenwind herrscht, bedeutet dies, dass man es bald mit Seitenwind zu tun bekommt. So schwierig es auch sein mag, es ist besser in der Frontgruppe mit Seitenwind zu sitzen, als im Gänsemarsch auf einen nicht existenten Windschatten zu warten.

Kenne deine Stärken

Kenne deine Stärken

“Als guter Sprinter gehört er zu den Favoriten. Und der Favorit muss akzeptieren, dass er erpresst wird.” – Tim Krabbe, The Rider

Bist du ein schlechter Kletterer, dann setze dich vor dem Anstieg nach vorne, um Energie zu sparen.
Bist du ein schlechter Sprinter, dann versuche dich innerhalb einer kleinen Gruppe zu halten.
Bist du ein guter Zeitfahrer, dann versuche dich abzusetzen und allein zu gewinnen.

Studiere das Ziel und die Distanz

Nichts ist schlimmer als seinen finalen Sprint anzusetzen, und dann festzustellen, dass das Ziel bergauf liegt, weswegen man vor dem Start immer die Zielkonditionen beobachten sollte. Während des Warm-ups fahre ich immer die letzten 5 Kilometer vor dem Ziel ab, und versuche prägnante Punkte in der Landschaft zu erkennen. Gibt es Steigungen, Täler, große Kurven? Außerdem sollte man seinen Finalsprint immer an die Konditionen anpassen. Ein flacher 200-Meter-Sprint bedeutet etwa 30 Sekunden volle Auslastung, weswegen man sich sicher sein sollte, dass der Körper dieser Belastung noch standhält. Ansonsten sollte man seinen Sprint lieber in Richtung Ziel verlegen.

Rennrad Renntaktik und Strategie

Wie drücken unseren Teamfahrer des HILITE-Bikes Testteam für die beginnende Saison fest die Daumen.

Wir hatten ja schon einmal über den Ölwechsel bei der Shimano Alfine SG-S700 11 Gang Nabenschaltung geschrieben. Anbei nochmals ein paar Hinweise.

Bei der Alfine 11-Gang Nabe SG-S700 wird für eine längere Haltbarkeit, einen sanften Lauf und leichtes Schalten Öl als Schmiermittel verwendet.

Die Wartungsintervalle der Alfine 11-Gang:

- nach den ersten 1.000km

-Dann jeweils nach 5.000km oder alle 2 Jahre (je nachdem, was zuerst eintritt)

Wenn das Fahrrad unter harten (Wetter-) Bedingungen eingesetzt wird, ist es eventuell notwendig, die Wartungsintervalle zu verkürzen.

 

Sieht ja schon mal toll aus das neu angekündigte BMC impec Lamborghini Edition Carbon Rennrad. Preis der auf 30 Stück limitierten Version ist lächerliche 20000€. Naja, für den der sich einen “echten” Lambo leisten kann ist das ja nur Kleingeld. Einziger Wermutstropfen neben dem Preis ist allerdings die ca. 7 Monate Wartezeit aufgrund der Verfügbarkeit der Di2 Schaltung.

Da musste BMC wohl nachlegen nachdem Specialized und McLaren letztes Jahr den Aero-Renner Specialized Venge vorgestellt hatte.

Anfang April hat sich Philip aus dem HILITE-Bikes Testteam mit seiner Frau in Cambrils in einem Trainingscamp auf den anstehenden Gigathlon vorbereitet, den die beiden im 2er Team absolvieren werden. Unterwegs war er mit seinem Carbon Rennrad Theon FL, welches komplett mit der Dura-Ace und einem superleichtem Rennrad Notubes Alpha 340 Laufradsatz ausgestattet ist.

Tolle Bilder die die Gigathlon Organisation über Facebook veröffentlicht hat.

Die Gigathlon Organisation hat 18 Fotos im Album „Gigathlon Camp Cambrils, Spanien 7.-21.4.12“ auf Facebook gepostet.

Anbei ein kleiner Vorgeschmack! Danke für die tollen Bilder!